Chadwick Bosemans letzter Film: Seht Euch hier den Trailer an

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Es ist tatsächlich das allerletzte Werk, in dem der verstorbene Mime Chadwick Boseman mitgespielt hat: Der Streaming-Gigant Netflix teilte nun den ersten Trailer für die Theaterstück-Verfilmung „Ma Rainey’s Black Bottom“. Das historische Drama untersucht die Ausbeutung Schwarzer Künstler*innen durch Weiße Produzent*innen anhand der Lebensgeschichte der legendären Blues-Sängerin Ma Rainey. Die Musikerin wird dabei von der Oscar-Gewinnerin Viola Davis gespielt, die Rolle ihres ehrgeizigen Trompeters Levee übernimmt der im August verstorbene Boseman. Es war damit das letzte Projekt des „Black Panther“-Darstellers. Des Weiteren sind Colman Domingo, Glynn Turman, Michael Potts und Taylour Paige in Nebenrollen zu sehen. Denzel Washington war bei dem Film als Produzent tätig, die Regie übernahm der zweifache Tony-Preisträger George C. Wolfe.

Schaut Euch hier den Trailer an:

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück des Dramatikers und Bühnenautors August Wilson, der für seine Werke „Fences“ und „Die Klavierstunde“ jeweils mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde. Wie auch das Stück zeichnet der Film den Verlauf einer nachmittäglichen Aufnahmesession im Chicago der 1920er-Jahre nach. Netflix fasst die Handlung in einem Statement wie folgt zusammen: „Gegen Ende der Session liefert sich die furchtlose, feurige Ma mit ihrem weißen Manager und Produzenten einen Willenskampf um die Kontrolle über ihre Musik. Während die Band im klaustrophobischen Proberaum des Studios wartet, treibt der ehrgeizige Trompeter Levee – der ein Auge auf Mas Freundin geworfen hat und entschlossen ist, seinen eigenen Anspruch auf die Musikindustrie durchzusetzen – seine Mitmusiker zu einem Ausbruch von Geschichten an, die Wahrheiten enthüllen, die den Verlauf ihres Lebens für immer verändern werden.“ „Ma Rainey’s Black Bottom“ erscheint am 18. Dezember auf Netflix.

US-Schauspieler Chadwick Boseman verstarb am 28. August mit 43 Jahren an Darmkrebs. Etwa vier Jahre zuvor war die Krankheit bei dem Schauspieler, der zuletzt durch seine Rolle im Superhelden-Streifen „Black Panther“ große Bekanntheit erlangte, diagnostiziert worden. Dennoch war Boseman immer wieder in verschiedenen Filmen zu sehen. Boseman wurde 1976 in Anderson, South Carolina geboren und schrieb sein erstes Stück mit dem Titel „Crossroads“ im zarten Highschool-Alter, nachdem einer seiner Klassenkameraden überraschend gestorben war.

Nachdem er für seiner Verkörperung des legendären Sängers James Brown 2014 für das Biopic „Get On Up“ zahlreiche Lobpreisungen erhielt, wurde schließlich auch Marvel auf den ambitionierten Schauspieler aufmerksam. 2016 erschien Boseman erstmals in der Rolle des Wakanda-Staatsoberhauptes König T’Challa – eine Rolle, die er für „Avengers: Infinity War“ und „Avengers: Endgame“ zwei weitere Male übernahm und auch 2022 in „Black Panther 2“ erneut verkörpern sollte.


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