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Chester Benningtons Witwe Talinda organisiert „Mental Health“-Festival

Talinda Bennington, die Witwe des 2017 verstorbenen Linkin-Park-Frontmannes Chester Bennington, hat ein Festival angekündigt. Gemeinsam mit dem Warped-Tour-Gründer Kevin Lyman hat Bennington ein Großevent organisiert, das sich vollständig dem Thema „Mental Health“ widmet. Das Festival soll am 9. Mai 2020 in Los Angeles stattfinden.

Nach dem Suizid ihres Ehemannes rief Bennington die Organisation „320 Changes Direction“ ins Leben, um mehr Informationen und Austausch zu den Themenfeldern Depression und Sucht für Angehörige oder Interessierte zu fördern. Auch das „Mental Health Festival“entspringt der „320“-Organisation und wird mit Unterstützung der Non-Profit-Organisation „Unite The United“ durchgeführt.

Das Festival soll ein größeres Bewusstsein für psychische Gesundheit schaffen. Die Großveranstaltung in Los Angeles impliziert ein kostenloses Community-Festival mit über 30 gemeinnützigen Partnern und viele Live-Auftritte von Künstler*innen wie Bruce Wiegner, Dylan Dunlap, Rouxx, Evaride, Holy Wars, Vaines, X.ARI, Atarah Valentine und Blue Midnight. Dazu wird auch ein kostenloses Filmfestival mit Kurz- und Dokumentarfilmen zu dem Themenkomplex „Mental Health“ veranstaltet werden. Einer der gezeigten Filme ist „Get Back Up“, ein Dokumentarfilm, der sich auf die psychischen Probleme des Blue-October-Sängers Justin Furstenfeld konzentriert.

Zusätzlich zu den kulturellen Angeboten wird es außerdem einen „Mental Health“-Gipfel mit zahlreichen Panels und Diskussionsrunden geben, sowie Zugang zu sicheren Räumen, in denen kostenlose Therapiestunden angeboten werden.

Auf der Website der „320 Changes Direction“-Organisation schrieb Talinda Bennington: „13 Jahre lang habe ich meinem Mann Chester dabei zugesehen, wie er mit Depressionen und Drogensucht kämpfte. Ich fühlte mich oft verängstigt und allein.“ Weiter heißt es: „Ich war über die Probleme, mit denen er zu kämpfen hatte, nicht genügend aufgeklärt und suchte nach Informationen – aber es war sehr schwierig, Antworten auf meine Fragen und Hilfe für unsere Familie zu finden. Wir müssen die ‚Mental Health‘-Kultur verändern, damit die Bedürftigen – und ihre Familienangehörigen – offen über ihre Kämpfe sprechen und so die erforderliche Behandlung, die sie verdienen, in Anspruch nehmen können.“



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