Der verstorbene Rapper Pop Smoke wird im Film „Boogie“ zu sehen sein – hier der Trailer

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Pop Smoke gehört zu den Rappern, die früh ihr Leben verloren. Im Februar 2020 wurde er während eines Raubüberfalls in seinem Haus erschossen. Er wurde 20 Jahre alt. Mit „Boogie“ erscheint nun ein Film, der den Musiker nochmal zum Leben erwecken wird.

Bei „Boogie“, mit dem der Autor, Produzent und Restaurantbetreiber Eddie Huang sein Spielfilmdebüt geben wird, handelt es sich um einem Coming-of-Age-Film, in dessen Mittelpunkt der chinesisch-amerikanische Boogie, gespielt von Taylor Takahashi, steht, der den Wunsch hat, professioneller Basketballspieler bei NBA zu werden. Gleichzeitig sieht er sich mit kulturellen Vorurteilen konfrontiert und muss sich gegen die Erwartungen seiner Familie durchsetzen. Pop Smoke verkörpert in dem Film offenbar den Antagonisten, gegen den Boogie sich auf dem Spielfeld behaupten muss. Der Regisseur des Films, Eddie Huang, erinnerte sich bei einem Interview mit den „New York Times“ an die gemeinsame Zeit mit dem Rapper und betonte dabei vor allem dessen Energie und Talent, verschiedene Emotionen spontan spielen zu können.

„Er war nur ein Kind, aber er hatte die Stimme von 50 Cent und Paul Mooney. Man konnte sehen, dass er verbittert war, eine alte Seele (…) Er explodierte vor der Kamera. Ich habe das Vorsprechen genau dort gestoppt. Er konnte Emotionen auf Knopfdruck bringen. Er konnte lustig sein. Er konnte gemein sein. Viele Schauspieler haben einfach nicht diese Bandbreite an Emotionen und Erfahrungen, aber aufgrund dessen, was Pop durchgemacht hat, hatte er einen enormen Pool, aus dem er schöpfen konnte.“

Zu Pop Smokes Ermordung, die bis heute Fragen aufwirft, äußerte sich kürzlich der Bruder des Rappers. Obasi Jackson erzählte in dem Interview, dass sein Bruder kurz vor der Tat Morddrohungen erhalten habe und stellte die Arbeit von Pop Smokes Security-Leuten infrage.

Der Film „Boogie“ soll am 5. März 2021 anlaufen. Pop Smokes Debütalbum SHOOT FOR THE STARS, AIM FOR THE MOON erschien kurz nach seinem Tod am 3. Juli 2020.


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