Pop Smoke erhielt wohl Morddrohungen kurz vor seinem Tod

von

Pop Smoke zählt zu den Rap-Talenten, die viel zu früh ihr Leben verloren. Als er im Februar 2020 bei einem Raubüberfall in seinem Haus erschossen wurde, war er gerade einmal 20 Jahre alt. In einem Interview gab sein Bruder Obasi Jackson nun neue Details zu dem Fall bekannt.

In der Facebook-Talk-Show „Peace of Mind With Taraji“ war Pop Smokes Bruder Obasi Jackson zu Gast und sprach dort u.a. über seine letzten Begegnungen mit dem Rap-Star. Dabei kam heraus, dass Bashar Jackson, wie der Pop Smoke mit bürgerlichem Namen hieß, offenbar Morddrohungen erhielt. Obasi Jacksons Aussagen waren hierzu sehr emotional, wenn auch ein wenig vage: „All diese Sachen, die er durchgemacht hat (…) Leute wollten ihn niederlegen, ihn anzählen (…) Es gab auch Leute, die versuchten herauszufinden, woher die Drohungen kamen. Ich glaube nicht, dass das irgendjemand tun würde. Es gibt nur Einiges, was dafür spricht.“

An einer anderen Stelle kritisiert er den lockeren Umgang, den die Security mit seinem verstorbenen Bruder pflegten. „Es ist mir unerklärlich, dass man einen Superstar ohne Security vor die Tür lässt“, sagte Jackson. „Das macht einfach keinen Sinn. Ich möchte nicht mit dem Finger auf Leute zeigen, denn so bin ich nicht. Aber es ist die Wahrheit und das stört mich.“

Auch weitere Tragödien, die die HipHop-Welt vergangenes Jahr erleben musste, werden von Jackson angesprochen. Die Vorfälle gäben seiner Meinung nach ein trauriges Bild der Szene ab. Dabei fallen Namen wie King Von und Nipsey Hussle. Beide verstarben ebenso wie etwa Tray Savage, Huey, FBG Duck und MO3 in Verbindung mit Schusswaffen.

Im Zusammenhang mit dem Mord an Pop Smoke wurden mittlerweile fünf Menschen verhaftet, darunter zwei Teenager.


Rapper*innen bringen ein antirassistisches Klopapier auf den Markt
Weiterlesen