Best of 2016: Die 50 besten Songs des Jahres 2015

von

Platz 40: Sheer Mag – Button Up

Wer hat denn diese fünf romantischen Punks aus Philadelphia aus den 70ern hier herübergebeamt? Call ’em „Fat Lizzy“! Und nein, das ist keine dumme Anspielung auf die Sängerin.

Platz 39: Eleanor Friedberger – False Alphabet City

Ein Soundtrack-Beitrag zu einem Film namens „False Alphabets“, in dem Friedberger eine DJ spielt. Vor allem aber ein gewitzt getexteter Lovesong mit hübscher Siebziger-Schlagseite.

Platz 38: Deerhunter – Snakeskin

Prärie-Gitarren, Bradford Cox’ schöner zäh gedehnter Fiebergesang und wogende Funk-Grooves: Vielleicht der einzige Song, der dieses Jahr zu gleichen Teilen nach Funk und schweißgebadeter Paranoia klang.

Platz 37: Alabama Shakes – Don’t Wanna Fight

Slowburner vom zweiten Album der Band aus Athens, Alabama: ein dunkler, fast bulliger Groove, der die Lyrics über eine in sich zusammenfallende Beziehung umspielt. Einziger Gedanke – wenn’s wehtut, tut’s manchmal gut.

Platz 36: Romano – Metalkutte

„Schöner Tag, Walkman auf! Dunkler Sound – Underground. Mach heut’ meine Kutte schick. Hör grad mein’ Black-Metal-Mix.“ – Muss man noch mehr sagen? Geiles Brett, Köpenicks General rasiert sie alle.

Platz 35: Young Fathers – Rain Or Shine

Der Song mit dem Krampf in der Orgelhand! Mit 3:50-Minuten-Dränglichkeiten wie dieser kommt man ganz nach oben aufs Testament von TV On The Radio – aber lang lebe TVOTR!

Platz 34: Matthew E. White – Rock & Roll Is Cold

Was nach loser Assoziation aussieht, ist planvolle Systemkritik am Mainstream und seinen Begrifflichkeiten. Die wird jedoch versteckt hinter ofenwarmer Americana mit Mördergroove.

Platz 33: Florence + The Machine – What Kind Of Man

Ein Riff, ein Stomp, ein Chor, Trompeten! Und eine entfesselte Florence, die ihrem Gegenüber nur scheinbar rhetorische Fragen um die Ohren schmettert, dass der besser den Kopf einzieht: „What kind of man loves like this?“

Platz 32: FKA Twigs – In Time

Diese Frau bleibt dran. Hier eine EP ohne Vorwarnung, dort ein neues, verstörend-betörendes Video. Und zwischendurch ein solches Future- R’n’B-Kleinod, das einem direkt in den Brustkorb zu greifen scheint: „In time you’ve got a goddamn nerve“.

Platz 31: Lana Del Rey – High By The Beach
Mit Zuckerwatte-Vocals baut sich Lana Del Rey in der Vorab-Single von HONEYMOON eine melancholische Traumwelt an der Küste Kaliforniens, dessen Fundament aus dem besten HipHop-Beat der Saison besteht.

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