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Best of 2016: Die 50 besten Songs des Jahres 2015

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Ihr seid über unseren Adventskalender 2016 hier gelandet? Glückwunsch, unserem Tagespreis – Schuhe von Floris van Bommel– seid Ihr damit schon ein gutes Stück näher gekommen. Was nun tun? Einfach unten weiterlesen und die sich daraus selbst beantwortende Frage lösen, die Ihr hier findet:

http://www.musikexpress.de/adventskalender/

Mit Grimes, Schnipo Schranke, Olli Schulz, Wanda und vielen mehr: Die von uns gewählten 50 besten Platten des Jahres 2015 sowie all die weiteren spannenden Neuveröffentlichungen haben naturgemäß auch etliche hervorragende Songs abgeworfen. Die 50 tollsten davon haben wir ebenfalls im großen Jahresrückblicks-Special der Januar-Ausgabe des Musikexpress gelistet und versammelt – und hier und jetzt inklusive Playlist auch online.

Platz 50: Wolf Alice – Giant Peach

Vielleicht können die Engländer nicht so gut Album und haben deshalb so lange damit gewartet. Denn besser als MY LOVE IS COOL als Ganzes waren dann doch seine Singles. Allen voran dieser sich präzise wie die späten Sonic Youth in Rage rockender Riesenpfirsich.

Platz 49:  Hop Along – Waitress

Und gleich hinter dem Oberst ein frisches Saddle-Creek-Signing, das die Gitarren und die überschnappende Stimme (von Sängerin Frances Quinlan) so hell glühen ließ wie kaum eine andere Indie-Rock-Band 2015.

Platz 48: Desaparecidos – Golden Parachutes
Die Kurve zum treffenden Und-die-Großen-lassen-sie-laufen-Protestbrett kriegen Conor Oberst und seine wiedervereinten „Verschwundenen“ dank lebendiger Lyrics und einem Refrain, für den all die Bad-Religion-Kopisten dort draußen Rosenkränze beten würden.

Platz 47: Waxahatchee – Air
Mit jemandem durch sein, aber eben doch noch nicht durch sein. Ein Split-up-Song ohne das gängige Selbstmitleid, weil er ehrlich mit sich selbst ist. Auch musikalisch an Aufrichtigkeit kaum zu übertreffen.

Platz 46: Isolation Berlin – Annabelle
Die dunkelgrauen Jungberliner aus dem Staatsakt-Camp tragen Pastell und schlecken Eis am Stiel mit den Girls. Power-Pop, septembersonnig, bierfarben, nur leicht schwermütig – aber womöglich vergiftet.

Platz 45: Chairlift – Ch-Ching
Wo haben die New Yorker (Ex-?) Synthie-Popper denn plötzlich diesen lustig hopsenden R’n’B-Beat her, woher diese raffinierte Melodie? Und wer holt einem das wieder aus dem Ohr?


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Platz 44: Olli Schulz – Als Musik noch richtig groß war
Faxen-Olli in seiner Mr.-Hyde-Personalisierung als großer Sentimentalist. His own „Music Was My First Love“ sorgte wie das Original für Gänsehaut. Aber aus komplett diametralen Gründen.

Platz 43: Grimes – Flesh without Blood

Verschwunden ist das scheue Flüster- Mädchen, stattdessen hat hier eine Self-Made-Musikerin zwischen Dance- Pop, Gitarrenhall und einem Mörder- Refrain den perfekten Popsong gefunden: mitreißend und komplex.

Platz 42: Empress Of – How Do You Do It

Die perfekte Schnittmenge aus den anhaltend gern kopierten The Knife und dem, was im Jazzdance-Kurs deiner kleinen Schwester gerade so läuft.

Platz 41: Menace Beach – Super Transporterreum
Als ob das überzeugende Debütalbum, RATWORLD, noch nicht genug gewesen wäre, legte das Quintett aus Leeds noch mit dieser Power-Pop-EP nach. Tim Wheeler dürfte vor Neid erblassen.

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„NEVER FORGET – der 90er-Podcast“, Folge 8: Britpop (Teil 2) feat. Stefan Redelsteiner – hier im Stream hören
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