Die Sendung mit der Maus

Mouse On Mars beweisen, daß elektronische Musik auch Spaß machen kann.

Spaß muß sein: Ohne Mouse On Mars hätte es Kraftwerk niemals gegeben. Davon jedenfalls sind Jan Werner und Andy Thoma seit dem Erfolg von VULVA-LAND fest überzeugt – und auch davon, daß Humor der Hebel ist, mit dem sich Raum und Zeit außer Kraft setzen lassen. Mit AUTODITACKER ist dem Duo ein Album gelungen, das leichtfüßiger und witziger nicht sein könnte. Mag sein, daß dem beschwingten LoFi-Techno zwischen Stereolab und Kreidler wirklich die Zukunft gehört. Was dafür spricht, ist eine elektronische Musik, die sich selbst nicht zu ernst nimmt, dafür aber alle Klänge digitaler Herkunft bestens beherbergt. Mouse On Mars sind nach eigener Aussage „Neue Deutsche Geräuschautoren“, erwärmen sich für Digitaluhren und das Freizeichen im Telefonhörer.“AUTODITACKER ist unsere Motorrradplatte,“ erklärt Jan Werner, „hier sind wir angeberisch und zeigen, was wir können. „Auf der ME-CD sind die selbstbewußten Marsmäuse mit „Twift Shoeblade“ vertreten.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.