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Die Woche im Rückblick

von

Nina Simone tat es, Urge Overkill, Shirley Bassey, Aztec Camera und die Beach Boys – sie alle haben Songs fremder Künstler eingespielt oder wurden selbst neu interpretiert. Wir haben es gewagt und die

50 besten Coversongs aller Zeiten

aufgeschrieben. Im ersten Teil unserer Serie kümmern wir uns um die Plätze 50 bis 35.In Kürze veröffentlicht Patrice sein neues Album „One“, für das er unter anderem mit dem französischen Filmemacher JR zusammen gearbeitet hat, der die Plattenkampagne visualisiert. Wer die neuen Stücke exklusiv vorab hören will, bekommt dazu bei einem

Showcase

die Gelegenheit: Wir verlosen 5 X 2 Tickets für den Auftritt von Patrice und Gästen in der Berliner Bar Tausend am 8. September. Das Konzert findet im Rahmen der Berlin Music Week und Popkomm statt.Richtig, die Berlin Music Week steht an. Unter dieser neuen Dachmarke vereinen sich das Berlin Festival, all2gethernow, Popkomm, Berlin Club Commission und die Berlin Music Commission. Das Ziel: neue Impulse für die Musikbranche zu setzen. Auch hier verlosen wir Tickets. Zum Auftakt für die

New Music Awards

. Acht öffentliche rechtliche Radiosender hatte ihre Hörer und User aus 16 Bands voten lassen. Bei den New Music Awards am 7. September treten die vier Gruppen mit den meisten Stimmen nun zum Finale an: Kraftclub aus Chemnitz, The Love Bülow, Avery Mile sowie AndiOliPhilipp.Danach finden das

Summarize sowie Die Nacht nach Ramadan

statt. Das „Summerize“ bietet in diesem Jahr zum achten Mal in Folge Berliner (und Neuberliner) Bands eine Bühne – und zum ersten Mal eingebunden in die Berlin Music Week. Beim „Summarize“ am 9.9. treten in diesem Jahr auf: Caspar Brötzmann Massaker, Dakota Days, I Heart Sharks (Foto), Cobra Killer DJ Team, Mittekill, Driver & Driver, Sir Simon Battle und Missincat. Die „Nacht nach Ramadan“, also das Ende des Fastenmonats, ist natürlich immer ein Ereignis. In Berlin wird dieses zum dritten Mal mit Konzerten gefeiert. Kobra 36 (Türkei/Deutschland), Speed Caravan (Frankreich/Algerien), DJ Pasha (Türkei/Deutschland), Sahra Halgan (Somalia/Frankreich), Mario Rispo (Deutschland/Türkei) und TERAKAFT(Mali) treten auf. Spielstätten sind die Museumsinsel, Kulturbrauerei und erstmalig der „Heimathafen“ im Saalbau Neukölln. Mit „The Suburbs“ haben Arcade Fire unlängst ihr drittes Album vorgelegt und mit „We Used To Wait“ ihr neues Video. Eine echte Überraschung – die Spaß macht, weil man als Zuschauer

interaktiv den Clip mitgestalten kann

. Gedreht hat das Video Regisseur Chris Milk, der unter anderem auch schon Kanye West, Modest Mouse und Gnarls Barkley vor der Linse hatte. Zugegeben, der Aufwand, den man betreiben muss, um in den Genuss des Videos zu kommen ist höher, als man es gewohnt ist. „Google Chrome“ sollte man definitiv herunterladen, da mit einem anderen Browser der Clip nur einen Bruchteil seiner Wirkung entfalten kann: „We used to wait“ läuft sonst zu langsam, und der Songtitel wird zum Ausdruck der Ungeduld des Zuschauers. Außerdem empfiehlt es sich, sämtliche Fenster zu schließen. Ansonsten bleibt nur noch zu hoffen, dass der Computer den technischen Anforderungen gewachsen ist.Wenn man aber alle diese Hürden genommen hat, geht es los: Heimatstadt eingeben, den Hinweis von Google Earth, dass über diese Lokalität nicht genügend Bildmaterial verfügt, ignorieren, und zurücklehnen. Es öffnet sich eine Vielzahl von Fenstern, deren Inhalte alle zusammenspielen. Man sieht einen Mann eine Straße hinauf rennen. Ein zweites Fenster öffnet sich und man sieht einen Schwarm Vögel vorbeifliegen. Schließlich greifen beide Fenster mit einer Karte der Heimatstadt via Google Earth zusammen. Es gibt ein großartiges Finale – in dem man auch eine Postkarte digital schreiben kann – das wir an dieser Stelle aber nicht vorwegnehmen wollen. Ein tolles Konzept, grandios umgesetzt.

sn – 03.09.2010


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