ESC 2018: Israel gewinnt, Deutschland überraschend auf Platz 4

Die Buchmacher sollten Recht behalten: Israel hat den Eurovision Song Contest 2018 für sich entschieden. Nettas Feminismus-Hymne „Toy“ holte sich mit insgesamt 529 Punkten den Sieg. Auf Platz zwei landete Zyperns Eleni Foureira mit „Fuego“ (436 Punkte). Komplettiert wird das Siegertreppchen von Österreich, die sich mit dem lupenreinen Popsong „Nobody But You“, vorgetragen von Cesár Sampson, die (fiktive) Bronzemedaille sichern (342 Punkte). Deutschlands Beitrag, die Ballade „You Let Me Walk Alone“ von Michael Schulte landete völlig überraschend auf dem vierten Platz mit 340 Punkten. Das ist das beste deutsche Ergebnis seit Lena Meyer-Landruths Sieg im Jahr 2010.

Trotz des abschließend komfortablen Vorsprungs Israels war der ESC 2018 eine äußerst spannende Angelegenheit. Nach dem Juryvoting lag Österreich auf der Spitzenposition, das bei den Musikschaffenden unbeliebte Italien konnte sich nur aufgrund überragender Wertungen der TV-Zuschauer noch auf den fünften Platz retten.

Für den Eurovision Song Contest 2019 wird die ARD somit „Unseren Star für Israel“ suchen. In welcher Stadt der Sangeswettstreit stattfinden wird, ist noch nicht bekannt.

Das komplette Ergebnis des Eurovision Song Contest 2018 findet ihr hier im Überblick:

  • 1. ISRAEL – Netta („Toy“): 529 Punkte
  • 2. ZYPERN – Eleni Foureira („Fuego“): 436 Punkte
  • 3. ÖSTERREICH – Cesár Sampson („Nobody but you“): 342 Punkte
  • 4. DEUTSCHLAND – Michael Schulte („You let me walk alone“): 340 Punkte
  • 5. ITALIEN – Ermal Meta & Fabrizio Moro („Non mi avete fatto niente“): 308 Punkte
  • 6. TSCHECHISCHE REPUBLIK – Mikolas Josef („Lie to me“): 281 Punkte
  • 7. SCHWEDEN – Benjamin Ingrosso („Dance you off“): 274 Punkte
  • 8. ESTLAND – Elina Nechayeva („La forza“): 245 Punkte
  • 9. DÄNEMARK – Rasmussen („Higher ground“): 226 Punkte
  • 10. MOLDAU – DoReDoS („My lucky day“): 209 Punkte
  • 11. ALBANIEN – Eugent Bushpepa („Mall“): 184 Punkte
  • 12. LITAUEN – Ieva Zasimauskaite („When we’re old“): 181 Punkte
  • 13. FRANKREICH – Madame Monsieur („Mercy“): 173 Punkte
  • 14. BULGARIEN – Equinox („Bones“): 166 Punkte
  • 15. NORWEGEN – Alexander Rybak („That’s how you write a song“): 144 Punkte
  • 16. IRLAND – Ryan O’Shaughnessy („Together“): 136 Punkte
  • 17. UKRAINE – Mélovin („Under the ladder“): 130 Punkte
  • 18. NIEDERLANDE – Waylon („Outlaw in ‚em“): 121 Punkte
  • 19. SERBIEN – Sanja Ilic & Balkanika („Nova deca“): 113 Punkte
  • 20. AUSTRALIEN – Jessica Mauboy („We got love“): 99 Punkte
  • 21. UNGARN – AWS („Viszlát nyár“): 93 Punkte
  • 22. SLOWENIEN – Lea Sirk („Hvala, ne“): 64 Punkte
  • 23. SPANIEN – Alfred & Amaia („Tu canción“): 61 Punkte
  • 24. GROßBRITANNIEN – SuRie („Storm“): 48 Punkte
  • 25. FINNLAND – Saara Aalto („Monsters“): 46 Punkte
  • 26. PORTUGAL – Cláudia Pascoal („O jardim“): 39 Punkte

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