Kalush Orchestra aus der Ukraine sind die ESC-Gewinner 2022

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Am 14. Mai traten 25 Finalisten beim 66. Eurovision Song Contest an, um in Turin den Sieg für ihr Heimatland zu holen. Bereits im Vorfeld hatten Wettbüros einen Favoriten ausgemacht, der auch am Finalabend als Gewinner hervorging: Kalush Orchestra aus der Ukraine. Sowohl Jury als auch Zuschauer zeigten ein Gespür für eingängige Melodien und Solidarität mit dem von Russland attackierten Land. Allein 439 Punkte stammen vom Publikum, das bedeutet laut Peter Urban, dass fast jedes Land zwölf Punkte verteilte. Insgesamt gab es 631 Punkte.

Platz zwei ging an Sam Ryder aus Großbritannien, Spanien erreichte Platz drei. Bei der Jury fiel der deutsche Beitrag von Malik Harris dagegen leider durch. Von den Zuschauern gab es für Deutschland zumindest noch sechs Punkte – dennoch blieb es beim letzten Platz. Zumindest einige Punkte konnten Island und Frankreich einfahren, dennoch hatten auch sie nicht den Hauch einer Chance.

Russland war im Zuge des Angriffs auf die Ukraine vom Gesangswettbewerb ausgeschlossen worden und auch Belarus nahm 2022 nicht teil.

In dieser Reihenfolge traten die Teilnehmenden beim ESC 2022 auf:

1. Tschechische Republik: We Are Domi – „Lights Off“
2. Rumänien: WRS – „Llámame“
3. Portugal: Maro – „Saudade, saudade“
4. Finnland: The Rasmus – „Jezebel“
5. Schweiz: Marius Bear – „Boys Do Cry“
6. Frankreich: Alvan & Ahez – „Fulenn“
7. Norwegen: Subwoolfer – „Give That Wolf A Banana“
8. Armenien: Rosa Linn – „Snap“
9. Italien: Mahmood & Blanco – „Brividi“
10. Spanien: Chanel – „SloMo“
11. Niederlande: S10 – „De Diepte“
12. Ukraine: Kalush Orchestra – „Stefania“
13. Deutschland: Malik Harris – „Rockstars“
14. Litauen: Monika Liu – „Sentimentai“
15. Aserbaidschan: Nadir Rustamli – „Fade To Black“
16. Belgien: Jérémie Makiese – „Miss You“
17. Griechenland: Amanda Georgiadi Tenfjord – „Die Together“
18. Island: Systur – „Með hækkandi sól“
19. Moldau: Zdob și Zdub & Fraţii Advahov – „Trenuleţul“
20. Schweden: Cornelia Jakobs – „Hold Me Closer“
21. Australien: Sheldon Riley – „Not The Same“
22. Großbritannien (UK): Sam Ryder – „Space Man“
23. Polen: Ochman – „River“
24. Serbien: Konstrakta – „In corpore sano“
25. Estland: Stefan -„Hope“

+++Dieser Artikel erschien zuerst auf rollingstone.de+++


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