Fantasie & Effekte

Der Film „The Wizzard of OZ“, ein MGM-Musical aus dem Jahr 1939 mit Judy Garland, ist in den USA einer der meistgespielten Klassiker des fantastischen Kinderfilms, an dem auch Erwachsene ihr Vergnügen haben. Hierzulande weniger bekannt: Der Autor der Romanvorlage L. Frank Baum schrieb insgesamt 14 Bücher über das Zauberland OZ – zunächst um seine eigenen Kinder zu unterhalten. Er begann auch bereits im Jahr 1914 mit der Produktion eigener OZ-Filme.

Jetzt hat sich Regisseur Walter Murch in seinem ersten eigenen Spielfilm daran gemacht, mit modernsten Spezialeffekten jenen Film zu schaffen, von dem Stummfilmer Baum immer träumte. Obwohl Murch zum ersten Mal Regie führt, ist er kein Unerfahrener. Der Tonmann und Filmcutter stellte selbständig die Endfassung von Francis Coppolas „Der Dialog“ her und erhielt für seine Mitarbeit bei „Apocalypse Now“ einen Oscar.

Murch erzählt in OZ -Eine fantastische Welt mit aller technischen Raffinesse Hollywoods die Geschichte des kleinen Farmmädchens Dorothy, die ein Sturm von Kansas in das Märchenreich OZ trägt, wo sie nach ihrem Freund, der Vogelscheuche sucht und mit einem verschlagenen König und einer intriganten Prinzessin fertig werden muß. Mit dabei: Der Blechmann, den Oliver Hardy einstmals spielte, und der feige Löwe, sowie viele neue skurille Figuren und die sprechende Henne Billina. Ein Film nicht nur für Kinder.

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