„Game of Thrones“: Emilia Clarke schaute sich zur Vorbereitung aufs Finale Hitler-Videos an

Emilia Clarke hat sich auf eine etwas unorthodoxe Weise auf das große „Game of Thrones“-Finale vorbereitet: mit der Analyse von Hitler-Kundgebungen. Das erzählte die Schauspielerin nun in einem Interview mit „Variety“.

Clarke habe zur Vorbereitung auf Daenerys Targaryens finale Ansprache nicht nur die Reden des Diktators studiert, sondern auch die Manierismen anderer fremdsprachiger Despoten der Menschheitsgeschichte.

Demnach habe sich die Schauspielerin Videos verschiedener internationaler Diktatoren und mächtiger Anführer angeschaut, um zu sehen, ob sie diese auch ohne die entsprechenden Fremdsprachenkenntnisse verstehe.

„Und das kann man wirklich!“, so Clarke. „Man kann absolut verstehen, was Hitler und andere fremdsprachige Redner mit solch einem zentralen Fokus erzählen.“

Ganze zwei Monate habe sie sich auf die eindrucksvolle Szene vorbereitet. „Diese Rede hat mir so viel bedeutet. Ich habe mir Sorgen gemacht, dass ich es versauen könnte“, gestand Clarke im Gespräch mit „Variety“. Sie sei deshalb regelmäßig bis spätnachts wach gewesen und habe die Rede immer wieder vor ihrem Kühlschrank und anderen Objekten in ihrer Wohnung wiederholt.

Zuletzt hatte die Schauspielerin das polarisierende Ende der Erfolgsserie öffentlich verteidigt. Während viele Fans die Charakterentwicklung der Drachenmutter als gehetzt und unbefriedigend empfanden, scheint Clarke mit dem Ende von Daenerys‘ Geschichte im Reinen zu sein.

„Nach zehn Jahren am Set der Serie erscheint mir diese Ende nur logisch. Wo sonst hätte sie enden können?“, so Clarke. Nach allem, was Daenerys getan habe, hätte es schließlich keinen Sinn ergeben, wenn sie sich plötzlich mit Tee und Keksen glücklich und zufrieden auf die Familienplanung konzentriert hätte. „So wäre es niemals gelaufen. Sie ist eine Targaryen“, betonte die 32-jährige Schauspielerin.

Die schwierigste Zeit in Emilia Clarkes Leben

Im März 2019 hatte sich Clarke in einem Essay für das Magazin „The New Yorker“ erstmals über die wohl schwierigste Zeit in ihrem Leben geäußert. Kurz nach den Dreharbeiten der ersten „Game of Thrones“-Staffel im Jahr 2011 erlitt die Schauspielerin einen Schlaganfall, der sie fast das Leben gekostet hätte. Nur zwei Jahre später folgte die nächste Hirnblutung.

Inzwischen scheint Clarke aber wieder vollständig genesen. Dies stellte sie unter anderem mit ihren Rollen in dem „Star Wars“-Spin-off „Solo“ und  dem 2015 erschienenen Actionfilm „Terminator: Genisys“ unter Beweis.


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