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„Glass“ erobert die deutschen Kinocharts

Mit viel Spannung wurde das Finale von M. Night Shyamalans Kinotrilogie „Glass“ erwartet. Weil die Reihe eben etwas anders entstanden ist als sonstige Trilogien, vor allem aus dem Subgenre Superhelden.

Im Jahr 2000 kam „Unbreakable“ mit Bruce Willis und Samuel L. Jackson in die Kinos, galt als abgeschlossener Solo-Film. Dann startete im Januar 2017 „Split“ mit James McAvoy. Der Film wurde ein Erfolg, der Abspann hielt eine große Überraschung bereit: „Split“ war eine klangheimliche Fortsetzung zu „Unbreakable“, kurz nach dem Erfolg in den weltweiten Kinos wurde dann „Glass“ angekündigt.

In „Glass“ treffen nun alle Figuren zusammen. Die „Horde“ mit der gespaltenen Persönlichkeit, der überstarke Bruce Willis und der wahnsinnig schlaue Glasknochenmann, der von Samuel L. Jackson gespielt wird. In „Glass“ sitzen sie einer Anstalt und müssen sich der entscheidenden Frage stellen: Besitzen sie wirklich übernatürliche Kräfte oder bilden sie sich das nur ein?

Kooperation

Auf diese Frage wollten in den USA sowie Deutschland besonders viele Leute Antworten haben: In beiden Ländern steht „Glass“ nach seinem ersten Wochenende an der Spitze der Kinocharts. Bei einem Budget von schlanken 20 Millionen US-Dollar spielte „Glass“ in den Staaten ziemlich genau die doppelte Summe ein, landet dadurch an der Spitze der Kinocharts und verweist das „Ziemlich beste Freunde“-Remake „The Upside“, das bei uns in einigen Wochen unter dem Titel „Mein Bester & Ich“ startet.

In Deutschland hat „Glass“ das Kerkeling-Biopic „Der Junge muss an die frische Luft“ von der Kinospitze verdrängt. Hierzulande werden die Charts allerdings nicht wie in den USA nach kaltem Dollar berechnet, sondern nach gelösten Tickets: Laut Verleih sahen sich 256.000 Zuschauer „Glass“ an, das reichte für die Spitzenposition nach dem Startwochenende.

„Der Junge muss an die frische Luft“ landet demnach auf dem 2. Platz, dahinter folgen laut „Blickpunkt: Film“ „Immenhof – Das Abenteuer eines Sommer“, der Superheldenfilm „Aquaman“ und die Komödie „Manhattan Queen“ mit Jennifer Lopez.


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