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Golden Globes 2019: Das waren die Highlights – mit Glenn Close, Jeff Bridges und Sandra Oh

Am Sonntag fand die 76. Verleihung der Golden Globes statt und hielt neben den Gewinnern und Verlierern noch weitere überraschende und emotionale Momente bereit.

Die Überraschung des Abends lieferte Schauspielerin Glenn Close. Die 71-Jährige gewann den Award als „Beste Hauptdarstellerin“ für ihre Rolle im Film „Die Frau des Nobelpreisträgers“. Gerechnet wurde allerdings damit, dass nicht Glenn Close den Award mit nach Hause nimmt, sondern Lady Gaga für ihre Rolle im gefeierten Musikfilm „A Star Is Born“.

Für Sandra Oh war der Abend des 6. Januars gleich in dreifacher Hinsicht ein besonderer Erfolg. Die Kanadierin mit koreanischen Wurzeln erhielt für ihre Rolle als Eve in der Serie „Killing Eve“ den Golden Globe als „Beste Schauspielerin einer Drama-Serie“ und ist somit die erste asiatische Schauspielerin, die mehr als einen Golden Globe ihr Eigen nennen kann. Bereits 2006 gewann Oh einen Golden Globe als „Beste Nebendarstellerin“ in der Serie „Grey’s Anatomy“. Seit 39 Jahren hat keine Asiatin mehr die Auszeichnung als „Beste Schauspielerin einer Drama-Serie“ gewonnen. Zuletzt gewann Yoko Shimada 1980 diesen Preis für ihre Rolle in der Serie „Shogun“. Oh, die den Abend zusammen mit Andy Samberg moderierte, ist zudem die erste Golden-Globe-Moderatorin asiatischer Abstammung.

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Die Deutschen gingen dieses Jahr leer aus

Die emotionalsten Momente des Abends konnten Michael Douglas und Jeff Bridges für sich verbuchen. Der 74-jährige Douglas erhielt den Preis in der Kategorie Komödie für „The Kominsky Method“. Er bedankte sich bei seinem 102-jährigen Vater Kirk Douglas und widmete ihm seine Auszeichnung.

Jeff Bridges wurde mit dem „Cecil B. deMille“-Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Zuvor wurde in einer Erklärung geschrieben: „Mit seinem brillanten Schaffen über Genregrenzen hinweg hat Bridges in den vergangenen sechs Jahrzehnten die Herzen eines weltweiten Publikums erobert“. Vom Publikum bekam der 69-Jährige Standing Ovations, anschließend bedankte er sich bei seiner Frau Susan für 45 Jahre „voller Liebe und Unterstützung“. Frühere Preisträger des „Cecil B. deMille“-Awards sind unter anderem Meryl Streep, George Clooney, Jodie Foster und Denzel Washington.

Die deutschen Nominierten gingen dieses Jahr leider leer aus. Weder Daniel Brühl wurde für seine Rolle in der Serie „The Alienist“ ausgezeichnet, noch Regisseur Florian von Donnersmarck für seinen Film „Werk ohne Autor“.

Den Preis für das „Beste Drama“ gewann überraschend das Biopic „Bohemian Rhapsody“.

Die Golden Globes gelten als der zweitwichtigste Preis in der Filmwelt. Die Verleihung gilt als Gradmesser für die Oscars, die dieses Jahr am 25. Februar verliehen werden.


Golden Globes 2019: Preisgekrönte Halbwahrheiten
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