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Harry-Potter-Serie soll bei „HBO Max“ in Arbeit sein

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An alle „Harry Potter“-Fans: Kramt eure Zauberstäbe, Besen und Umhänge wieder hervor – einem hartnäckigen Gerücht zufolge soll eine neue Live-Action-Serie der Bestseller-Buchreihe in Arbeit sein.

Das US-Magazin „The Hollywood Reporter“ hat am Montag (25. Januar 2021) berichtet, dass sich die Führungskräfte des neuen Streaming-Dienstes „HBO Max“ aktuell in Brainstorming-Gesprächen über eine neue Live-Action-Serienadaption von „Harry Potter“ befinden sollen. Eine Quelle habe gegenüber der Zeitschrift verlauten lassen, dass der Streamingdienst „in mehreren Gesprächen mit potenziellen Autor*innen verschiedene Ideen“ erforsche. Das Serienprojekt sei somit noch in einem „extrem frühen Stadium“ der Entwicklung. Übersetzt bedeutet das: Bisher gibt es weder Autor*innen, noch eine Handlung oder Besetzung. Zudem seien zur Serien-Verwirklichung „noch keine Verträge abgeschlossen worden“.

„Harry Potter“ als Serie – was ist dran an dem Gerücht?

Von offizieller Seite wurden die Gerüchte bislang ausschließlich dementiert. So halten sich sowohl „HBO Max“ als auch „Warner Bros.“ noch bedeckt und sagten: „Es gibt keine Harry-Potter-Serie in der Entwicklung beim Studio oder auf der Streaming-Plattform.“ Somit bleibt wohl nur abzuwarten, ob und wann sich die Meldung als wahr herausstellen wird. Dennoch besteht kein Zweifel, dass sich eine „Harry Potter“-Serienadaption als gigantischer Erfolg entpuppen könnte. Schließlich nahmen die acht Verfilmungen der Weltbestseller-Reihe insgesamt mehr als sieben Milliarden US-Dollar ein – und auch die Prequel-Filmreihe „Phantastische Tierwesen“ performte gut an den Kinokassen.

Zuletzt machte die „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling mehrfach mit transphoben Äußerungen negativ auf sich aufmerksam. So mockierte sie sich über einen Artikel mit der Phrase „Menschen, die menstruieren“ in der Überschrift und implizierte damit, dass man nur als Frau eingestuft werden könne, wenn man menstruiert. Diese Äußerungen waren nicht nur ausgrenzend gegenüber Trans-Personen, sondern auch gegenüber Cisgender-Frauen, die nicht mehr menstruieren. Sowohl Hauptdarsteller Daniel Radcliffe als auch seine Co-Stars Rupert Grint und Emma Watson kritisierten die Autorin daraufhin für ihre Aussagen.

Als Antwort auf JK Rowlings 3.000 Wörter langen Essay mit dem Titel „JK Rowling Writes about Her Reasons for Speaking Out on Sex and Gender Issues“ schrieb Grint damals: „Trans-Frauen sind Frauen. Trans-Männer sind Männer.“ Der Schauspieler weiter: „Jeder sollte das Recht haben, ein mit Liebe gefülltes, urteilsfreies Leben zu führen.“


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