Hitze: Zum Auftakt des Glastonbury-Festivals kollabierten etliche Besucher

Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen sorgen für längere Wartezeiten am Einlass des Festivals. Nicht jeder Überstand diese schadlos.

Mittwoch war der große Anreisetag beim alljährlichen Glastonbury-Festival in England. Und laut englischem Wetterbericht war es der heißeste Tag, den das Festival jemals erlebt hat, was leider auch zu vielen Notarzteinsätzen führte.

Der Einlass auf das Gelände öffnete um 8 Uhr in der Früh, bereits am Nachmittag meldeten die Mediziner vor Ort 38 Einsätze. Die Besucher mussten deutlich länger als üblich in den Schlangen vor dem Einlass warten, viele kollabierten aufgrund der hohen Temperaturen. Die längeren Wartezeiten gehen mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen einher, die als Resultat der jüngsten Anschläge in London und Manchester eingeführt wurden.

Die Besucher werden nun noch länger und gründlicher durchsucht als in den Jahren zuvor. Rucksäcke können geöffnet werden, ganzes Festival-Equipment muss eventuell ausgepackt werden. Zu diesem Zweck wurden am Einlass des Festivals extra Areale eingerichtet und zusätzliches Personal angestellt. Extrem lange Wartezeiten konnten dennoch nicht verhindert werden, genauso wenig die die zusammenklappenden Zuschauer.

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