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Hunderte K-Pop-Songs verschwinden aus dem Spotify-Angebot

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Erst im vergangenen Monat bestätigte Spotify die Expansion nach Südkorea. Am Montag (1. März 2021) verschwanden nun Hunderte K-Pop-Tracks aus der Datenbank des Streamingdienstes.

Betroffen sind unter anderem Epik High, IU, Mamamoo, Monsta X, N.Flying und Zico. Diese Acts werden von dem Label Kakao M vertreten. Grund für das Verschwinden sind die laufenden Gespräche zwischen Spotify und dem koreanischen Label. Durch das Auslaufen des Lizenzvertrags zum 28. Februar 2021 standen die Tracks am Folgetag nicht mehr zur Verfügung.

Zusätzlich könnte diese aktuelle Situation dazu führen, dass auch das geplante Comeback von PENTAGON mit ihrem Album „Love Or Take“ nicht verfügbar sein wird. Insgesamt betrifft es Teile und komplette Diskografien von über 250 südkoreanischen Künstler*innen, so „Otaji“.

In einem Statement gegenüber dem „New Musical Express“ bestätigte ein Sprecher von Spotify das Auslaufen des Vertrages. Anschließend hieß es: „Wir haben in den letzten anderthalb Jahren mit Kakao M zusammengearbeitet, um die globale Lizenzvereinbarung zu erneuern, damit die Musik ihrer Künstler weiterhin für Spotifys 345[Millionen]+ Hörer in fast 170 Märkten auf der ganzen Welt verfügbar bleibt.“

Zudem bestätigte eine mitarbeitende Person von Kakao M gegenüber „The Korean Herald“: „Wir sind aktuell noch im Gespräch mit Spotify, um unsere Musik auf deren Plattform anzubieten.“

Gerüchte und Unmut in der K-Pop-Fangemeinschaft

Dennoch soll ebendieser Fall nichts mit dem Start von Spotify in der K-Pop-Heimat zu tun haben – viele Hörer*innen gingen davon aus, dass es Zusammenhänge gab, da der Musik-Streamingdienst der direkte Konkurrent von Melon (einem Dienst von Kakao M) ist.

Wann die Musik wieder auf Spotify abrufbar ist, bleibt jedoch ungewiss. Auch berichtet die Nachrichtenplattform „Otaji“, dass die betreffenden Künstler*innen nicht informiert wurden. Infolgedessen „wird auch der Unmut geäußert, dass die Situation auf Kosten von Künstler und Fans geht.“ Doch neben der einbrechenden Einnahmequellen der Musiker*innen, dürfte auch Spotify sinkende Abonnement-Zahlen vermerken.


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