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Spotify expandiert in die K-Pop-Heimat Südkorea

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Spotify startet auch in der K-Pop-Heimat durch: Nachdem der Streaming-Dienst erst vor rund einem halben Jahr nach Russland expandierte, bestätigte Spotify nun auch den Markteintritt in Südkorea. Damit ist Spotify derzeit in insgesamt 93 Nationen verfügbar.

Vielversprechende Geschäftszahlen in Südkorea

Mit Südkorea erschließt Spotify den – laut IFPI-Angaben aus dem Jahr 2019 – sechstgrößten Musikmarkt der Welt. Damit befindet sich die K-Pop-Heimat hinter Deutschland (Platz vier) und Frankreich (Platz fünf), aber noch vor China (Platz sieben). Die IFPI-Zahlen geben außerdem Auskunft darüber, dass Südkorea ein mehr als doppelt so hohes Wachstum verbucht wie die gesamte, restliche Region Asien. Das Land verzeichnete 2019 einen Umsatzplus von 8,2 Prozent, während die Region Asien auf nur insgesamt 3,4 Prozent Wachstum kam.

Grund dafür sind nicht zuletzt K-Pop-Stars wie BTS und Blackpink. Neben weiteren Gruppen wie Twice und TVXQ verhalfen sie dem K-Pop-Phänomen zu internationaler Bekanntheit. Dies spiegelt sich auch in den Spotify-Statistiken wieder. Der Streaming-Dienst erstellte 2014 seine erste K-Pop-Playlist. Das Unternehmen berichtet nun, dass der Streaming-Anteil auf der Plattform seitdem um mehr als 2000 Prozent gestiegen ist.

Spotify noch hinter Apple Music und Deezer

Erst Ende 2020 expandierte Spotify in 13 neue Märkte, darunter Russland, Albanien, Weißrussland, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Kasachstan, den Kosovo, Moldawien, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Slowenien und die Ukraine. Damit vergrößerte der Dienst seine Reichweite auf fast 250 Millionen Menschen. Allerdings liegt der Konzern, zumindest was die Anzahl an Streaming-Länder angeht, weiterhin hinter Mitbewerbern wie Apple Music und Deezer.


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