In der Lostrommel: Der Soundtrack zu Fight Club

Es ist sein radikales Spiel mit den verschiedenen Ebenen der Wahrheft, das den Film „Fight Club“ zu einer atemberaubenden Abhandlung über Paranoia, Verschwörungstheorien und Gewalt macht. Daß diese Mischung überdies in schwärzesten Humor gekleidet ist, Stiels amerikanischen Kritikern schon bei der Premiere in Venedig übel auf: Der Film sei eine Verteidigung des Holocaust, die allzu direkte Brutalität schlicht untragbar. „Wir leben in einer gewalttätigen Welt“, sagt Brad Pitt zu diesen Vorwürfen, „und ich weiß nicht, wie das jemand ignorieren kann.“ Gefragt, ob er denn auch eine weibliche Seite habe, antwortete Brad Pitt ganz im Stil des Films: Ja, aber sie ist sehr haarig!“ Die Filmusik stammt von den Dust Brothers, die trotz ihrer Kooperationen mit Boybands wie Hanson, US-Hoppern wie den Beastie Boys oder alten Helden wie den Stones als Weltmeister des digitalen Sampling gelten. ME/Sounds verlost zehn Exemplare des Soundtracks. Postkarte (Kennwort: „Dust Club“) bis zum 10.12.1999 an die Redaktion. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.