Ist der süß?

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Jeder wird mal alt. Aber auch erwachsen? Um zumindest erwachsen auszusehen, brauchte Tom Cruise 50 Jahre. Erst im vergangenen Jahr, bei „Mission Impossible 4 – Ghost Protocol“ sah er erstmals so alt aus, wie er ist.

Fast die ersten zehn Jahre seiner Karriere, bis zu Oliver Stones „Born on the 4th of July“, galt Tom Cruise als Strahlemann, dem Profil fehlt. Mit seinen ersten Charakterrollen – wie als Vietnamveteran Ron Kovic in eben diesem Biopic von Stone – stieg langsam unser Zutrauen. Auch, wie Michael Althen einst schrieb, deshalb: Weil man ihm in jeder Rolle ansehen kann, wie er sich abmüht und besser werden will. So etwas muss man wohl einfach mögen.

Zumindest, wenn man sich nur als Kinofan mit Tom Cruise beschäftigt. Cruise ist aber nunmal auch eine Scientology-Führungsfigur. Legendär sind die Videos, in denen er seine „Religion“erklärt, quasi-militärische Reden hält oder auf der Couch herumspringt, weil in seine Noch-Frau Katie Holmes verliebt ist, die ihm zuliebe auch Scientology beigetreten war. Es ist also auch völlig normal, Cruise scheiße zu finden. Ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Cruise wurde vor 50 Jahre geboren. Für seine Rolle als alternder Hair-Metal-Star in der Musical-Verfilmung „Rock of Ages“ lernte er unlängst so schrill zu singen wie Axl Rose – wer in seinem Alter würde das sonst tun?

Aber was soll man sagen: Schließlich hat Tom Cruise sich nun auch noch von seiner Frau Katie getrennt, jetzt hat er quasi Bühne frei, zweiter Frühling etc.

Müssen wir uns sorgen machen, dass er sich wieder zurückentwickelt?


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