Ivan Reitman: Sohn Jason trauert um seinen Vater

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Jason Reitman zollte seinem kürzlich verstorbenen Vater, Regisseur Ivan Reitman auf Twitter seinen Respekt. Der Filmemacher, der vor allem in den 80er- und 90er-Jahren mit Komödien wie „Ghostbusters“, „Twins“ und „Kindergarten Cops“ berühmt wurde, starb am 12. Februar 2022 im Alter von 75 Jahren in Montecito, Kalifornien.

Auf Twitter schrieb Jason Reitman: „Ich habe meinen Helden verloren. Alles, was ich will, ist die Chance, meinem Vater noch eine Geschichte zu erzählen. Er stammte aus einer Familie von Überlebenden und verwandelte sein Vermächtnis in Lachen“. Weiter bedankte er sich für die Anteilnahme seiner Fans. „Genießen Sie seine Filme und erinnern Sie sich an seine Gaben zum Geschichtenerzählen. Nichts würde ihn glücklicher machen“.

Jason Reitman hatte 2021 Regie bei dem Sequel „Ghostbusters: Afterlife“ geführt, das 32 Jahre nach den Originalfilmen seines Vaters spielt. Im vergangenen Jahr sagte Reitman, sein Vater habe geweint, als er den Film zum ersten Mal gesehen habe.

„Mein Vater hat das Haus wegen Covid nicht oft verlassen. Aber er machte einen Test, setzte eine Maske auf und fuhr zum Sony-Gelände, um sich den Film mit dem Studio anzusehen. Und danach weinte er und sagte: ‚Ich bin so stolz, dein Vater zu sein‘. Und es war einer der großen Momente meines Lebens“, erzählte Reitman damals.

Auch Arnold Schwarzenegger verabschiedet sich

Auch weitere Stars nahmen Abschied von dem Regisseur. Arnold Schwarzenegger, den Reitman in seinen Filmen „Kindergarten Cop“, „Twins“ und „Junior“ besetzte, schrieb auf Instagram: „Ivan Reitman ist eine Legende. In Hollywood war er überlebensgroß“. Dazu postete er mehrere Bilder der beiden. Auf einem sind Schwarzenegger und „Twins“-Co-Star Danny DeVito mit Ivan Reitman zu sehen.

Reitman sei ein wundervoller Vater und Ehemann gewesen, ein fantastischer Freund und ein großartiger Mensch. Er sei freundlich, großzügig und unfassbar schlau gewesen. „Ich bin am Boden zerstört und meine Gedanken sind bei der Familie Reitman“, schreibt Schwarzenegger weiter.

 

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Und er fügt hinzu: „Ich kann nicht glauben, dass ich nicht wieder mit ihm arbeiten oder wieder mit ihm abhängen oder einfach wieder über das Leben schwatzen werde. Aber ich weiß auch, dass Ivan nicht weg ist, er ist immer noch bei uns. Er ist hier, auf so vielen Seiten meiner Geschichte. Und wenn Sie jemals das Glück hatten, ihn zu treffen oder einfach nur seine Arbeit erlebt haben, ist er auch Teil Ihrer Geschichte“.


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