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Jack White: „Nicki Minaj ist brillant und Rap der neue Punkrock“

Dass Jack Whites neues Album BOARDING HOUSE REACH definitiv anders klingt, als das was er zuvor getan hat, sollte jedem, der in das Album reingehört hat, aufgefallen sein. In einem Interview mit dem Musik-Magazin Clash, redet der Künstler nun offen über seine neugewonnen Inspirationsquellen. Während der Entstehung von BOARDING HOUSE REACH habe er sehr viel Kanye West, Nicki Minaj sowie A Tribe Called Quest gehört und sich mit der HipHop-Kultur der 80er und 90er Jahre auseinandergesetzt.

Jack White: Rap ist der neue Punkrock

Daran hat White offensichtlich Gefallen gefunden. Für ihn hat Rapmusik das gleiche Potential, wie es Punkrock Ende der 70er hatte: „In vielerlei Hinsicht ist es quasi der neue Punkrock. Egal ob Trippie Redd oder Tekashi69 – sie sind alle sehr punkig, sie stehen für die wilde, gefährliche Seite von Musik„.

Bestes Beispiel ist für Jack White Rapperin Nicki Minaj. Manche ihrer Lyrics hätten ihn regelrecht geschockt: „Ich als Erwachsener höre mir das an und bin wirklich geschockt über manche Wörter, die ich da höre.“ Aber gerade das fände er so brillant an Minaj, weil sie damit viel in ihren Songs transportieren könne. Ob Jack Whites Schock-Faktor an seinem sonstigen, nun ja, eher nicht so rap-affinem Umfeld liegt, sei einmal dahingestellt.

Er selbst wolle der Grundidee, die moderner Rap verkörpere, auf jeden Fall weiter fortführen und in seinen Projekten verwirklichen. Ob uns bald ein HipHop-Album vonJack White feat. Nicki Minaj bevorsteht?

Jack Whites drittes Solo-Album BOARDING HOUSE REACH erschien am 23. März 2018.


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