Jim Carrey bei den César Awards: Doppelgänger-Gerüchte aufgeklärt

Ein Make-up-Artist erschien als Jim Carrey verkleidet bei den César Awards – doch der echte Star war da. Was hinter der Verschwörungstheorie steckt.

Am Sonntag, dem 26. Februar 2026, wurden die Cesar Awards in Paris verliehen. Der französische Filmpreis wurde zum 51. Mal vergeben, und auch Schauspieler und Komiker Jim Carrey durfte sich über eine Auszeichnung freuen: Er erhielt den Ehrenpreis. In der Folge kursierten online Spekulationen, ob er überhaupt anwesend war – nun herrscht Klarheit.

Jim Carrey kam persönlich zur Zeremonie

Nachdem die Preise vergeben worden waren, machte online eine Art Verschwörungstheorie die Runde, laut der der Schauspieler einen Doppelgänger zu der Veranstaltung geschickt haben soll. Diese stützte sich auf ein angeblich stark verändertes Aussehen Jim Carreys. Siehe hier:

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Nun ist allerdings klar: Jim Carrey war vor Ort. Die Organisatoren bestätigten dies. Er nahm den Ehrenpreis entgegen, den im Jahr zuvor Julia Roberts gewonnen hatte, und hielt im Zuge dessen auch eine Rede. Die Ehrung feierte seine Rollen in den Filmen „Die Maske“ und „Truman Show“.

Make-Up-Artist meldet sich zu Wort

Für seine Teilnahme war der Mime von seiner Familie umgeben, welche ihn zur Zeremonie begleitete. Nachdem die Theorien über ein Double in Umlauf geraten waren, meldete sich auch Make-Up-Artist Alexis Stone via Instagram zu Wort. Der Visagist ist für eindrucksvolle Transformationen bekannt und nahm tatsächlich als Jim Carrey verkleidet an der Cesar-Award-Verleihung in Paris teil. Daher rührten einige der Theorien.

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„Historischer Moment“

So lässt sich tatsächlich sagen, dass ein Jim-Carrey-Double bei der Veranstaltung dabei war, ihn jedoch nicht ersetzte. Der Hauptorganisator der Verleihung, Gregory Coulier, sprach von einem „historischen Moment“, als der 64-Jährige seine Rede hielt. Zudem äußerte er sich zu den online kursierenden Gerüchten gegenüber „Variety“: „Jim Carreys Besuch war seit diesem Sommer geplant. Von Anfang an war er von der Einladung der Akademie sehr berührt. Acht Monate lang führten wir fortlaufende, konstruktive Gespräche. Er arbeitete monatelang an seiner Rede auf Französisch und fragte mich nach der genauen Aussprache bestimmter Wörter.“

Er fügte hinzu: „Er kam mit seiner Partnerin, seiner Tochter, seinem Enkel und zwölf engen Freunden und Familienmitgliedern. Sein langjähriger PR-Manager begleitete ihn. Auch sein alter Freund Michel Gondry, mit dem er einen Film und zwei Serien gedreht hatte, war da, und beide freuten sich sehr über das Wiedersehen. Für mich ist das völlig nebensächlich. Ich erinnere mich einfach an seine Großzügigkeit, seine Freundlichkeit, seine Güte und seine Eleganz.“

Jim Carreys Rede

In seiner Rede, die er auf Französisch hielt, sprach Carrey über seine französischen Wurzeln und sagte: „Vor etwa 300 Jahren wurde mein Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großvater Marc-François Carré in Frankreich, in Saint-Malo, geboren.“ Er würdigte darin auch seinen Vater, der ihm, wie er sagte, „die Werte der Liebe, der Großzügigkeit und des Lachens vermittelt“ habe.