John Mayer

München, Bongo Bar Ein „Dave Matthews tight“ überzeugt vor allem die Amerikaner unter uns.

Die Münchner Bongo Bar war fest in amerikanischer Hand, als John Mayer in intimem Rahmen sein Debüt „Room For Squares“ live vorstellte. Dass sich die Platte in den USA überraschend 1,5 Millionen Mal verkaufte, hat sich hierzulande noch nicht herumgesprochen, und so feierten, bekreischten und fotografierten die US-Teens den sympathischen Songwriter bisweilen so ungestört, dass es fast nach einer Entschuldigung klang, als Mayer murmelte, er wolle sich „natürlich auch bei den Einheimischen bedanken, die vorbeigeschaut haben“. Die Stimmung auf der kleinen Bühne hätte besser nicht sein können, feierte der Shootingstar doch an diesem Abend im Kreise seiner drei hervorragenden Bandkoliegen den 25. Geburtstag. Während Songs wie“.Ho Such Thing“ auch live von der komplexen, Dave-Matthews-artigen Klangdichte lebten, so waren es vor altem die kleinen musikalischen Überraschungen („83 wurde plötzlich zu „King Of Pain“ von The Police) sowie die intensiven Gitarrensoli, mit denen der einstige Hendrix-Fanatiker und Gitarrenstudent seine eigene Ernsthaftigkeit unterstrich. Gute Texte, angenehme Ausstrahlung, abwechslungsreiche und weitgehend klischeefreie Songs. Dazu ein ßier. Was will man mehr? www.jotinmayer.com

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.