Jugendsünde

Platten, für die wir uns heute ein bisschen schämen. Diesmal mit

Body Count: Body Count

Mit 17 war ich eigentlich zu alt für eine Jugendsünde. Das ist ja das Traurige. Aber ich wollte unbedingt HipHop, was als Musikrichtung an mir vorbeiging, gut finden. Das neue Ding. Also Ice-T und Band, die zwar keinen HipHop spielten, aber eben HipHopper waren. Raffiniert, was? Nein, alle Freunde durchschauten mich. Und was für miese Musik Body Count doch machten – Rock für Leute, die man als Kinder zu oft in den Mülleimer gestopft hatte. Ich versuchte in der Disco sogar Bodycount-mäßig, also „lässig“, zu tanzen. Ich sang auch „evil dick likes warm wet places“ ohne es zu verstehen. Wenig später war ich dann wieder solo. Danke, Svenja. Du lagst wohl richtig mit deiner Entscheidung.

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