Kanye West hat neue Klage am Hals: Angriff & Verleumdung im Chateau Marmont

Ye sieht sich mit einer Zivilklage konfrontiert: Er soll 2024 einen Mann im Chateau Marmont angegriffen und danach falsche Aussagen über ihn verbreitet haben.

Kanye West sieht sich mit einer neuen Zivilklage konfrontiert. Er soll am 16. April 2024 einen Mann im Chateau Marmont in Hollywood angegriffen und verletzt haben, wie die „Daily Mail“ nach Zugreifen auf die Gerichtsdokumente berichtete.

Der Rapper und Produzent soll den unbekannten Mann demzufolge kurz vor 23 Uhr im Gartenbereich des bekannten Hotels ins Gesicht geschlagen haben. Dieser soll durch den Aufprall angeblich bewusstlos zu Boden gegangen sein. Danach habe West ihn noch weiter geschlagen.

Wests Version der Ereignisse

Laut Anklageschrift hat der Kläger den Streit nicht provoziert. Dies behauptete der Rapper jedoch im Nachhinein jedoch in einem öffentlichen Podcast. Dort erzählte Ye, dass der Mann sich gegenüber einer Frau aus Wests Umfeld unangemessen verhalten habe.

Bei der Podcastaufnahme handelt es sich um den „The Download“-Podcast vom April 2024, in dem West schilderte, dass ein Mann seine Frau Bianca Censori auf dem Weg zur Toilette im Chateau Marmont angegriffen haben soll. Dies habe ihn angeblich zum Eingreifen veranlasst.

Sein Team veröffentlichte im Nachgang auch noch ein Statement zu dem Vorfall: „Der Angreifer stieß nicht nur mit ihr zusammen. Er hat seine Hände unter ihr Kleid gesteckt, direkt auf ihren Körper, er hat sie an der Taille gepackt, sie herumgewirbelt und ihr dann Küsse zugeworfen. Sie wurde misshandelt und sexuell missbraucht.“

Klage wegen Angriff und Verleumdung

Die Aussagen des Musikers hätten sich über Social Media weit verbreitet und dem Ruf sowie der mentalen Gesundheit des Klägers stark geschadet, heißt es in den Gerichtsdokumenten.

Das Videomaterial von dem Abend zeigt jedoch kein Fehlverhalten des angeblichen Angreifers. Er soll lediglich zufällig mit Bianca Censori in der Lobby des Hotels zusammengestoßen sein. Aus diesem Grund richtet sich die Klage gegen West nicht nur wegen des körperlichen Angriffs, sondern ebenfalls wegen Verleumdung.

Identität des Klägers geheimgehalten

Die Identität des Klägers wird in den Gerichtsakten geheimgehalten. Sein Anwalt Robert Shapiro erklärt: „Die Beschwerde spricht für sich selbst, und wir haben sie unter dem Namen „John Doe“ eingereicht, um den Beteiligten Anonymität zu gewähren und zu prüfen, ob die Angelegenheit vertraulich im Rahmen einer Mediation beigelegt werden kann.“

„TMZ“ berichtete 2024 nach dem Vorfall, dass es sich bei dem klagenden Mann angeblich um einen der Zwillinge Mark und Jonnie Houston handle. Die beiden sind die Inhaber mehrerer Restaurants in L.A., darunter auch bekannte Celebrity-Hot-Spots. Die Houston-Brüder haben sich zu dem Gerücht bislang nicht geäußert.