Kanye West soll sich für die Nutzung des Wortes „retarded“ entschuldigen

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Kanye West soll sich jetzt für seine Äußerung, der US-Präsident Joe Biden sei „fucking retarded“, weil er sich nicht mit Elon Musk treffen wollte, entschuldigen. Diese Forderung stammt vom National Disability Rights Network, denn sie empfinden diese Äußerung als „veraltet und hasserfüllt“. In der Vergangenheit war das Netzwerk positiver auf Kanye West zu sprechen, denn er sagte auf dem Song „Yikes“ von seinem 2018 veröffentlichtem Album YE, seine Bipolare Störung sei keine Behinderung, sondern seine Superkraft.

Jordan Kough, der Executive Director des National Down Syndrome Congress, teilte in einem Gespräch mit „TMZ“ mit, er empfindet die Nutzung des Wortes „retarded“ als Beleidigung gegen alle Leute mit Behinderung und ist sehr enttäuscht von Kanye West. Jordan denkt, West müsse wissen, wie beleidigend dieses Wort ist.

Die National Down Syndrome Society meint, das Wort gehört nicht in den öffentlichen Diskurs, unabhängig davon, ob es an jemanden gerichtet ist, der eine Behinderung hat oder nicht.

In dem Interview mit Piers Morgan vom Mittwoch (19. Oktober) entschuldigte der Rapper sich für seine antisemitischen Äußerungen. West tue es leid, für die Schmerzen, die er verursacht hat, steht allerdings weiterhin hinter den Kommentaren.

Er schrieb am 08. Oktober, er würde in „death con 3“ gegenüber Juden gehen. Damit bezog er sich auf den amerikanischen Militärbegriff „defcon“, der die Stufen 1 bis 5 hat. Stufe 3 bedeutet in dem Kontext erhöhte Bereitschaft vor einer Gefahr oder um selbst einen Angriff zu starten.


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