Kat Kaufmann hat Musik gemacht und keiner hat es mitbekommen

Wenn Musiker ihre Demos auf Bandcamp hochladen, hoffen sie meistens auf den großen Durchbruch. Nicht so Kat Kaufmann: 2015 stellte die Schriftstellerin gleich zwei Mini-Alben ins Netz. Ohne Promo, ohne Ankündigung, nicht einmal unter ihrem richtigen Namen – schließlich ging es ihr nicht darum, mit der Musik bekannt zu werden, sondern eher einen kleinen digitalen Hobbykeller einzurichten. Kein Wunder, dass die Songs bislang keiner entdeckt hatte.

Via Instagram teilt Kat Kaufmann „ROMOUR“ und „Little Wolfes“ (so die Namen der beiden Releases) nun aber doch mit der Öffentlichkeit. Anhand der Artworks hätte man ihr die Alben auch schon vorher zuordnen können, aber wer zur Hölle wäre schon auf die Idee gekommen, nach „TAIGA FOX“ auf Bandcamp zu suchen? Das ist nämlich das Pseudonym, das sie ihrem Musiker-Alter-Ego verpasst hat.

Zu hören gibt es minimalistische Klänge zwischen technoid anmutenden Elektrofrickeleien und reduziertem Ambient-Soundtrack, immer prägnant in zwei bis fünf Minuten auf den Punkt gebracht. Auf jeden Fall zu schade, um sie in den Tiefen des Internets versteckt zu halten. Hier könnt Ihr beide EPs komplett hören:


Kat Kaufmann komponierte bereits in der Vergangenheit Musik für verschiedene Spielfilme, u.a. für den „Tatort“ und die umstrittene YouTuber-Doku „Lord of the Toys“.

 

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