Keith Richards wettert gegen Rap-Musik und Metallica


Und Bands wie Metallica fehlt es ebenfalls an Können, findet der Rolling-Stones-Gitarrist

Auch wenn Keith Richards mit seinen 71 Jahren mittlerweile an einem Punkt angelangt ist, an dem ihm die Leute fast alles durchgehen lassen, hat er mit seinen Aussagen über Rap und Rock nicht sehr viele Sympathie-Punkte ergattert.

In einem Interview mit „New York Daily News“ sagte er: „Rap, das sind viele Worte mit so wenig Aussage. Was Rap bewiesen hat über die Jahrzehnte: Es gibt da draußen eine Menge ton-tauber Menschen, die nur Drums und jemanden der darüber etwas brüllt, brauchen. Das macht sie glücklich. Und es gibt einen immensen Markt für Leute, die eine Note nicht von der anderen unterscheiden können.“ Dass Rap wie andere Genres auch durchaus eine Kunst-Form ist, scheint Richards dabei nicht zu interessieren.

Metallica findet er übrigens auch nicht so toll: „Millionen Menschen lieben diese Band, ich dachte immer die wären ein großer Witz.“ Grundsätzlich findet er auch, dass es in der Rock-Musik zu viel Gerumse und zu wenig echtes Können gibt. „Das Meiste, was man hört, ist nur dumpfer Bums, kein Rhythmus, keine Synkopierung.“ Am besten Richards hört sich auf den Schreck nochmals ein paar alte Stones-Platten an. Dagegen wird er wohl kaum Einspüche erheben können.