Krise der Eventbranche: Campino & Co. heute auf Berlin-Demo

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Das grassierende Coronavirus trifft die Eventbranche besonders hart. Viele Clubs stehen vor dem Aus, Artists müssen sich überlegen, ob sie nicht doch einen Berufswechsel in Betracht ziehen – genauso wie alle Menschen, deren Jobs mit Veranstaltungen zusammenhängen, die seit März 2020 so gut wie überhaupt nicht mehr stattfinden. Es fehlen einfach die Einnahmen, doch Hilfe scheint kaum in Sicht. Tatsächlich mangelt es derzeitig mehr als einer Million Beschäftigten an Arbeit und Geld. Um auf die Krise der gesamten Branche aufmerksam zu machen, wird am heutigen Mittwoch in Berlin demonstriert.

Campino und Arnim Teutoburg-Weiß demonstrieren mit

Um ab 12 Uhr ein für alle sichtbares Zeichen zu setzen, wollen auch Die-Toten-Hosen-Frontmann Campino auf die Straße gehen, sowie Beatsteaks’ Arnim Teutoburg-Weiß, der Schauspieler Dieter Hallervorden, die Band Karat, sowie Schlagersängerin Géraldine Olivier, TV- und Schlagerstar Bernhard Brink und Opernsänger René Kollo.

Weitere Promis sind bei der Großdemo nicht ausgeschlossen. Schließlich geht es um den Überlebenskampf der Szene und schon am 9. September ging Herbert Grönemeyer und rund 15.000 weitere Demonstrant*innen im Rahmen der vorherigen #AlarmStufeRot-Veranstaltung auf die Straße.

Die Demo startet um 12 Uhr am Olympischen Platz

Die Polizei rechnet heute in Berlin mit rund 650 Teilnehmer*innen der Demo, die gegen 12 Uhr mit einem LKW-Korso in Charlottenburg, am Olympischen Platz losgeht. Von dort aus geht es weiter auf die Reichsstraße, den Theodor-Heuss-Platz, dann auf die Neue Kantstraße, die Kantstraße, und immer weiter hier entlang: Lewishamstraße, Adenauerplatz, Kurfürstenstraße, Tauentzienstraße, Straße An der Urania, Kurfürstenstraße, Potsdamer Straße und Potsdamer Platz, Ebertstraße, Lennéstraße, Tiergartenstraße, Hofjägerallee, Großer Stern.

Auch vom Alexanderplatz geht es zu Fuß gen Brandenburger Tor. Hier wird in der Karl-Liebknecht-Straße gestartet, danach geht es Unter den Linden entlang und dann: Friedrichstraße, Reinhardstraße, Konrad-Adenauer-Straße, Otto-von-Bismarck-Allee, Paul-Löbe-Allee, Yitzhak-Rabin-Straße bis zur Straße des 17. Juni.

Die große Kundgebung ist auf dem Platz des 18. März ab 14.30 Uhr geplant. Dort sollen auch einige Künstler*innen, Politiker*innen und Vertreter*innen der Eventbranche über die aktuelle Krise sprechen.

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+++ Dieser Artikel erschien zuerst bei rollingstone.de +++


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