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Laura Jane Grace erneuert ihre Kritik an „We Exist“-Video: „Der Clip ist voller Stereotypen“


„Against Me“-Sängerin Laura Jane Grace“ hat ihre Kritik am „We Exist“-Video erneuert. Damit reagiert sie auf Arcade Fires gestrige Antwort auf ihre Kritik, in der Arcade-Fire-Sänger Win Butler meinte, dass für einen homosexuellen Teenager in Jamaika eine Person wie Garfield, der Spider-Man verkörperte und in dem Video nun eine Transgender-Figur darstellt, eine starke Wirkung habe.

Wie Laura Jane Grace über ihr Twitter-Profil jetzt kundtat, ginge es ihr aber gar nicht mal um das Casting, sondern eher um eine Reihe von klischeehaften Stereotypen von Transgender-Figuren, die im Clip vorzufinden sind: „Mein Hauptproblem ist nicht der Cast, sondern dass der Clip bestimmte Stereotypen versammelt. Warum weint Garfield, wenn er sich seinen Kopf rasiert, um sich dann eine Perücke aufzusetzen, obwohl die Figur herrliche Haare hat? Warum geht Garfield in eine der abgefucktesten Bars, um dann Bier zu trinken und mit bigotten Rednecks zu tanzen? Und dass Arcade Fire in einem Mekka für Akzeptanz und Toleranz auftritt, wenn sie auf dem Coachella 2014 spielen, klingt für mich nach Heuchlerei. Wenn der Song nicht „We Exist“ heißen würde, hätte ich vielleicht nicht so ein Problem, doch es ist keine Spur dieser Existenz im Video repräsentiert. Besser sollte es in diesem Fall heißen „They Exist“.

Nichtsdestotrotz gab Laura Jane Grace zu verstehen, dass sie trotzdem ein Fan der kanadischen Band um Sängerin Win Butler sei.



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