Und The Libertines kamen doch

Am Samstag feierte das Lollapalooza Festival in Berlin seine Europapremiere. Wir waren vor Ort und haben uns unter anderem Deichkind, Libertines, FFS, Hot Chip und Macklemore & Ryan Lewis angeschaut. Unsere Eindrücke hier zum Nachlesen.

Dog Blood

Man darf Skrillex gerne vorwerfen, dass er mit seinem „Brostep“ das, was einmal Dubstep genannt wurde, auf grelle Effekte reduziert hat. Populismus für den Höhlenmenschen in mir und dir. Die Sache sieht aber schon anders aus, wenn der Amerikaner mit Boys Noize im gemeinsamen Projekt Dog Blood zugange ist. Klar, es ist immer noch eine auf spektakuläre Sound- und Lichteffekte ausgerichtete Show, aber der Berliner wirkt wie ein Regulativ, indem er Skrillex scheinbar machen lässt, was er will – zum Beispiel den MC geben, der das Publikum „anheizt“ („put your hands in the air“). Boys Noize schaltet den Effekttempomaten ein und fügt dem Spektakel Acid- und klassische Techno-Elemente hinzu. Eine Art betreutes Musikmachen. (Albert Koch)

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