Michelle Pfeiffer: Coolios Tod „bricht mir das Herz“

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Nach dem plötzlichen Tod von Coolio im Alter von 59 Jahren hat die Schauspielerin Michelle Pfeiffer auf Instagram an den US-Rapper erinnert. „Es bricht mir das Herz, vom Tod des begnadeten Künstlers Coolio zu hören. Ein Leben, das viel zu früh endete“, schrieb Pfeiffer. Coolios „Gangsta’s Paradise“ war der Titelsong zum Film „Dangerous Minds“ (1995), in dem Pfeiffer die Hauptrolle spielte. Das Lied ist eine Variation von Stevie Wonders „Pastime Paradise“.

„Wie einige von euch vielleicht wissen, hatte ich das Glück, mit ihm 1995 an ‚Dangerous Minds‘ zu arbeiten“, schrieb Pfeiffer weiter. „Er gewann einen Grammy für seinen brillanten Song auf dem Soundtrack – ich glaube, das war der Grund, warum unser Film so erfolgreich war. Wie ich mich erinnere, war er stets liebenswürdig. 30 Jahre später bekomme ich immer noch Gänsehaut, wenn ich den Song höre. Ich sende Liebe und Licht an seine Familie.“

 

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Pfeiffer spielte in „Dangerous Minds“ eine Englischlehrerin an einer Großstadt-High-School, die versucht, ihren Schüler*innen, vor allem Schwarzen und Latinos aus besonders prekären Verhältnissen, mithilfe von Texten von Bob Dylan und Dylan Thomas Mut zu geben. Im Musikvideo zu „Gangsta’s Paradise“ trat zwischen Szenen aus dem Film auch Coolio selbst auf. Als Featuregast ist auf dem Track außerdem der Sänger Larry Sanders alias L.V. zu hören.

Hier kann man sich das Video ansehen:

Coolio, mit bürgerlichem Namen Artis Leon Ivey Jr., war am 28. September regungslos im Badezimmer im Haus eines Freundes aufgefunden worden. Eine Todesursache ist noch nicht öffentlich bekannt. Laut der Polizei wird Fremdverschulden bisher ausgeschlossen. Es heißt, er könne eine Herzattacke erlitten haben.

Coolios Solodebüt „It Takes A Thief“ erschien 1994, mit „Gangsta‘s Paradise“ (1995) erlebte er seinen Durchbruch. Es folgten die Singles „Too Hot“ und „1, 2, 3, 4 (Sumpin‘ New)“, das bereits weniger erfolgreiche dritte Album My Soul (1997) mit der Single „C U When U Get There“ sowie fünf weitere Platten, darunter auch das letzte Album „From The Bottom 2 The Top“ 2009.


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