Mine zerlegt Cro und Udo Lindenberg mit Lipsync-Reactions

Mine geht viral.

Mine ist nicht mehr nur für ihre deutsche Popmusik bekannt, sondern auch für ihre Lipsync-Reactions auf problematische bis frauenfeindliche Aussagen auf Instagram. Angefangen mit Aleks Petrovic aus dem Reality-TV, hat sie sich inzwischen auch ihre Musikkollegen vorgenommen – denn auch die haben schon die ein oder anderen grenzüberschreitenden Takes und Songlyrics geliefert.

Von Prinz Pi, der in einem Interview sexistisch über Frauen im Rap spricht, bis hin zu Udo Lindenberg, der einst einen ganzen Track über das Hingezogenfühlen zu einer 14-Jährigen sang: Mine dreht den Laptopbildschirm in die Kamera und spricht ungerührt die Texte mit.

Cro und Udo Lindenberg im Fokus

Ihre wohl viralsten Videos sind die zu Cro und Udo Lindenberg. Cro textet zum Beispiel: „Bin ich schlecht, nur weil ich Mädchen nicht texte, weil sie blöd ist, sag eh, eh, bin ich schlecht, weil ich Mädchen nicht texte, weil sie bisschen blöd ist, und es dann doch tue, weil sie schön ist … Diese Instagram-Hoes, Alter es ist so schlimm, man fällt immer wieder drauf rein, weil ihr seid so schön, und so eingecremt und so glatt.“

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Mine teilt Ausschnitte davon und zeigt so misogyne Aussagen beliebter Künstler, bringt frühere Tracks wieder in den Vordergrund und so einen neuen Diskurs darum ins Rollen.

Bei Udo Lindenberg nahm sie das Video zum Song „Nina“ in den Fokus – ein Lied, das er 1976 über eine Vierzehnjährige veröffentlichte, während er selbst 30 Jahre alt war.

Ein Part der Lyrics geht so: „Es ist besser, Nina, wenn du jetzt gehst. Denn du bist erst vierzehn. Deine Eltern warten sicher schon auf dich. Komm, du musst jetzt gehen. Wir sollten uns erstmal nicht mehr wiedersehen. Weil es zu gefährlich ist. Ich hätte dich heute beinah geküsst. Nina, schade, dass du noch nicht sechzehn bist.“

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In einem Video-Interview mit „radioeins“ kommentierte Mine unter anderem die Clips mit den Worten: „Keine Frau würde sich trauen, so etwas zu sagen.“

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Mine auf Tour

Die Sängerin, Songschreiberin und Musikproduzentin aus Stuttgart will von Anfang bis Ende November 2026 außerdem auf umfangreiche Tour gehen. Einen besonderen Grund für die Nennung der neuen Live-Termine gibt es auch: Mine hat ihre nächste Platte angekündigt. Der Nachfolger zur 2024er LP BAUM wird KILLER heißen, genau wie die dazugehörige Konzertreihe.

Mine live 2026: „KILLER Tour 2026“-Konzertdates im Überblick

  • 04.11. Mannheim, Alte Feuerwache
  • 05.11. Wiesbaden, Schlachthof
  • 06.11. Erlangen, E-Werk
  • 07.11. Osnabrück, Botschaft
  • 09.11. A-Wien, Ottakringer Brauerei
  • 10.11. München, Muffathalle
  • 11.11. Erfurt, Central
  • 12.11. Köln, E-Werk
  • 14.11. Chemnitz, Kulturbahnhof
  • 15.11. Leipzig, Täubchenthal
  • 16.11. Stuttgart, Im Wizemann
  • 18.11. Hannover, Capitol
  • 19.11. Bremen, Schlachthof
  • 20.11. Hamburg, Georg-Elser-Halle
  • 21.11. Berlin, Uber Eats Music Hall
Warum man 2026 zu ihren Gigs gehen sollte, hat Mine in ihrer Instagram-Story am 9. Dezember 2025 auch klargemacht. Dort erzählte und schrieb sie: „Leute, ich werde nach der nächsten Tour ne kleine Pause einlegen. Also lass nochmal richtig abreißen und auf die letzten 7 (!!!)“