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Interview

Chris Wolstenholme (Muse) im Interview über „Drones“, das neue Album und Rock am Ring

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Man kann wirklich nicht sagen, dass DRONES, das 2015 erschienene und noch aktuelle Album von Muse, der musikalische Höhepunkt der Band ist. Man müsste wahrscheinlich sogar das Gegenteil sagen. Die Live-Show allerdings, die Muse seit dieser Platte inszeniert, sprengt viele Grenzen eines normalen Konzerts. Weil Muse schon immer gigantische Shows spielten und jetzt eben noch zusätzlich allerhand Technik durch die Luft fliegt.

Die „Drones World Tour“ haben die Briten filmen lassen, aus mehreren Gigs wurde der passende Konzertfilm zusammengeschnitten, der am 12. Juli weltweit für nur einen Tag in den Kinos zu sehen sein wird und irgendwann im Heimkino erscheint.


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Davor und danach haben Muse aber noch viel zu tun. Am Wochenende bespielen sie bei Rock im Park und Rock am Ring zwei der größten Festival-Bühnen Deutschlands, danach geht es wieder ins Studio. Immerhin arbeiten Muse am nächsten Album. Bassist Chris Wolstenholme hat uns erzählt, was von der neuen Platte zu erwarten ist. Und ob „Drones“ wirklich die größte und beste Show auf dem Planeten ist – denn so wird sie immerhin breitbeinig beworben.

Musikexpress: Am Wochenende stehen für Euch die beiden großen deutschen Festivals Rock im Park und Rock am Ring bevor.

Wolstenholme: Es ist fast 20 Jahre her, dass wir da das erste Mal gespielt haben. Gute Erinnerungen habe ich an beide Festivals. Sie fühlen sich an wie die Reading und Leeds Festivals, oder zumindest das, was Reading and Leeds mal waren, als es noch mehr um Rock ging.

Wo macht es mehr Spaß, Park oder Ring?

Ach, an dem Wochenende sind immer beide Gigs sehr gut. Die Auftritte bei Rock im Park habe ich gerade nur ein bisschen besser in Erinnerung. Warum, weiß ich gar nicht.

Und wer Euch nicht live gesehen hat in den vergangenen Jahren, der kann das ja bald im Kino mit der „Drones“-Tour nachholen. Das Poster dazu ist ziemlich mutig, hast du es bereits gesehen?

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