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Muse

Um eine Alternative zum populären Britpop zu bieten, lieferten Muse 1994 einen sehr eigenen, melancholisch-aggressiven Sound, der sich nicht nur durch den markanten Falsett- und Vibrato-Gesang von Frontmann Matthew Bellamy auszeichnete, sondern auch durch die Fusion von Rockmusik, Electronica und klassischer Musik der Romantik. Auf dem Album „The Resistance“ (2009) veröffentlichten Muse die Rock-Sinfonie „Exogenesis“. 2011 folgte der Grammy-Award für das „Best Rock Album“.

Unter dem Bandnamen Gothic Plague schlossen sich die drei Multi-Instrumentalisten Matthew Bellamy, Christopher Wolstenholme und Dominic Howard 1994 während ihrer College-Zeit im englischen Teignmouth zusammen. Noch stark an Goth und Glam orientiert, gewannen sie im selben Jahr unter dem Namen Rocket Baby Dolls den lokalen Wettbewerb „Battle Of The Bands“, brachen daraufhin ihr Studium ab und benannten sich in Muse um. Schon mit ihrer zweiten EP „Muscle Museum“ (1999) zogen sie die Aufmerksamkeit des Musikmagazins NME auf sich, was wiederum dazu führte, dass die Band ihren ersten Plattenvertrag beim US-Label Maverick Records unterschrieb und daraufhin Konzerte in den USA, Europa und Japan spielen konnte.

Nach ihrem Debütalbum „Showbiz“ (1999) wurden auf dem zweiten Studioalbum „Origin Of Symmetry“ (2001) hohe Klänge sowie Bellamys Klavierspiel noch dominanter eingesetzt. Insbesondere die Songs „Plug In Baby“ und „New Born“ ließen das Album schließlich bis auf Platz 3 der UK-Charts klettern und wurden zu Band-Klassikern. Aus dem Nachfolger „Absolution“ konnten Muse 2003/2004 anschließend gleich vier Single-Auskopplungen in den Charts platzieren, wobei sich der Song „Time Is Running Out“ als der erfolgreichste erwies.

Kurz nach einem Auftritt auf dem Glasbury Festival 2004 erlitt der Vater von Schlagzeuger Howard einen tödlichen Schlaganfall, was zu Spannungen und Trennungsgedanken innerhalb der Band führte. Muse entschieden sich aber dagegen und veröffentlichten mit „Black Holes And Revelations“ 2006 ein Album, das sich optimistischer und hoffnungsvoller zeigte als seine Vorgänger. Mit deutlichem Einfluss aus dem Space Rock landeten Muse auch erstmals in den USA ein Top10-Album.

Noch in der Erscheinungswoche von „The Resistance“ (2009), erreichten Muse europaweit Platz Eins der offiziellen Album-Charts sowie Platz Drei in den USA. 2012 erschien das ebenso erfolgreiche Album „The 2nd Law“.

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