Mutter bestätigt: Leichnam vom Rapper Goonew wurde wirklich im Club aufgestellt


Der ungewöhnliche Trauerakt für den erschossenen Rappers Goonew sorgte in den sozialen Medien für großes Aufsehen und Empörung. Entgegen aller Erwartungen erklärte seine Mutter nun, sie sei „froh, wie sie ihren Sohn weggeschickt hat“.

Nach zahlreichen Spekulationen in den sozialen Medien rund um die Leiche von Rapper Gonnew, schafft jetzt seine Mutter Klarheit: Die kürzlich im Club aufgestellte Person soll tatsächlich der Leichnam ihres Sohnes Gonnew gewesen sein. In einem Statement sagte sie, sie sei „froh, wie sie ihren Sohn weggeschickt hat“.

Die Leiche des Rappers wurde einbalsamiert und während einer Trauerfeier in einem Club in Washington D.C. aufgestellt. Gonnew, der bürgerlich Markelle Morrow heißt, wurde am 18. März während eines Raubüberfalls in Prince George’s County angeschossen. Er erlag wenig später seinen Schussverletzungen und wurde nur 24 Jahre alt.

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In den sozialen Medien sorgte die Trauerfeier für Empörung

Die Gedenkfeier zu Ehren Gonnews soll laut „Shade Room“ als „Goonew The Final Show“ angekündigt worden sein. Zudem hätten alle Besucher*innen einen Eintrittspreis von 40 US-Dollar zahlen müssen. Nur wenig später landeten von der ungewöhnlichen Trauerfeier auch die ersten Videos und Bilder in den sozialen Medien. Bei Twitter war sich die Community vor allem uneins darüber, ob es sich wirklich um den Leichnam oder einen Wachfigur handelte.

Die Familie des Verstorbenen erklärte jetzt dem amerikanischen Fernsehsender „WTTG“, dass Goonew es nicht gewollt hätte, dass Menschen seinetwegen traurig seien. „Bei all dem Negativen wissen die Leute wahrscheinlich nicht einmal etwas über uns“, sagte die Mutter, Patrice Murrow über die Trauerfeier.  „Sie haben keine Ahnung. Die Leute sagen nur, was sie sagen wollen, und das ist in Ordnung. Das ist völlig in Ordnung. Ich bin zufrieden damit, wie ich meinen Sohn weggeschickt habe. Ich wünschte, die Leute würden mich einfach in Ruhe trauern lassen.“