P. Diddy verklagt seine ehemalige Modemarke auf 25 Millionen US-Dollar

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Der Rapper und Unternehmer P. Diddy hat eine 25-Millionen-Dollar-Klage gegen die von ihm gegründete Kleidungsmarke Sean John sowie den Firmeninhaber GBG USA eingereicht. Es ist bereits das zweite Mal, dass er in kurzer Zeit gerichtlich gegen die 1998 von ihm gegründete Modemarke vorgeht.

AllHipHop zufolge startete Sean John eine neue Bekleidungslinie für Frauen mit einer Firma namens Missguided. Dabei wurden Diddys Image, Ähnlichkeit und Persona ohne die Erlaubnis von diesem verwendet. In der Anklage heißt es, dass Sean John und GBG mit angeblichen Statements und Zitaten von P. Diddy geworben haben, um es so aussehen zu lassen, als würde der Rapper immer noch mit der Modemarke zusammenarbeiten.

„Diddy beklagt nicht das Recht von Sean John / GBG, die Marke Sean John zu verwenden, sondern die Entscheidung von Sean John / GBG, ein gestelltes Zitat zu nutzen, das sie erstellt und dann fälschlicherweise Mr. Combs zugeschrieben haben, um mit dem Namen von Mr. Combs sowie weiteren Spitznamen den falschen und irreführenden Eindruck zu erwecken, dass Mr. Combs der Entscheidungsträger hinter den Entwürfen und der Kreation der GBG-Kollektion ist“, erklärt Diddys Anwald Jonathan D. Davis.

Der Rapper gründete 1998 die Marke Sean John und führte das Label zu mäßigem Erfolg. 2016 verkaufte er die Mehrheitsbeteiligung an GBG USA. Damals hieß es allerdings noch, dass der Rapper weiterhin an Werbung und Marketing beteiligt sein wird. Bereits vergangenes Jahr entstanden erstmals Probleme, als er GBG beschuldigte, den Satz „Vote or Die“ illegal zu verwenden. Diesen Satz machte Puff Daddy 2004 während der US-Wahlen durch seine politische Dienstgruppe „Citizen Change“ berühmt.


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