RAF Camora will Kultur in Wien fördern


Einen kleinen Teil seines großen Geldes will der Rapper in Rente und Geschäftsführer nun der Stadt wiedergeben, in der er groß wurde.

Schon häufig hat der MC und Großunternehmer RAF Camora seine Heimatstadt Wien in seinen Songs angepriesen. Nun glaubt er, dass es an der Zeit ist etwas zurückzugeben.

Karriereende als Rapper erst der Anfang

Im vergangenen Jahr beendete der 37-Jährige offiziell seine Karriere als Rapper, nachdem er so ziemlich alles erreicht hat, was es zu erreichen gibt. Sowohl als Solokünstler, als auch im Team mit Rapper Bonez MC hat er Preise abgeräumt wie vor ihm noch keiner. Zusätzlich hat er als Produzent viele Künstler, wie z.B. Sierra Kid schon in sehr jungen Jahren entdeckt und groß gemacht. Aber an einen endgültigen Ruhestand denkt der gebürtige Schweizer lange noch nicht.

Weitere Geschäftszweige

Neben HipHop hat der Unternehmer nämlich noch genug andere Standbeine. Dazu zählen ein Friseurgeschäft, ein Tattoo-Studio und der bekannte Karneval Wodka, den er mit Rap-Kollegen Bonez MC vermarktet. Auch vor der Modewelt macht er keinen Halt und verzeichnete mit seiner Marke „Corbo“ im vergangenen Jahr einen Umsatz von einer Million Euro. Derzeit befindet sich der ehemalige Rapper in Dubai und schreibt dort an seinem Buch. Von dort aus machte er auch auf seinem Instagram-Account die Bekanntgabe für sein nächstes Vorhaben. Dieses ist allerdings nicht rein gewinnorientiert ausgerichtet.

Großzügige Spende und „Fünfhaus-Fond“

In einer Story verkündete er, dass er einen Betrag von 150.000 Euro in die Förderung von Kulturbereichen in Wien investieren und zudem einen Fond eröffnen will.

Ich werde 150.000 Euro für die Förderung Wiens in Sachen Musik, Kunst und Sport zur Verfügung stellen.

Ich hatte diesen Plan schon länger und weiß noch nicht genau wie ich das organisieren werde. Aber ich glaube jetzt ist der richtige Zeitpunkt es anzugehen. Fünfhaus-Fonds.“

Rudolfsheim/Fünfhaus ist ein Bezirk in Wien, in dem RAF Camora aufgewachsen ist und in dem er größten Teil seiner Jugend verbracht hat. Viele seiner Songs dienen als Hommage an diese Zeit.