Raf Camora auf dem „Forbes“-Cover: So viel Jahresumsatz macht einer der aktuell erfolgreichsten Deutschrapper

„Mogul In The Making“ – mit dieser markigen Zeile hat es der österreichische Rapper Raf Camora auf die Titelseite der deutschsprachigen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „Forbes“ geschafft. Und liest man sich die Story von Chefredakteur Klaus Fiala so durch, versteht man, dass Raf, wie sich der als Raphael Ragucci geborene Musiker auch privat rufen lässt, tatsächlich auf dem besten Weg ist, zu einem Musikmogul zu werden.

Der Text, der mit Rafs Ankunft in seinem schwarzen Ferrari 488 am Gesprächsort einsteigt, ist gepflastert mit Superlativen: Über eine Milliarde Spotify-Streams, über 250 Millionen Klicks bei YouTube, 30 Gold-, zehn Platin- und eine Diamant-Platte (die erhält man bei einer Million verkaufter Einheiten, Anm.) hat Raf Camora bereits angesammelt. Zwischenzeitlich waren 13 seiner Tracks in den Top15 der österreichischen Single-Charts platziert, sein Output mit bisher sechs Studioalben, 42 Singles und 41 Videoclips ist enorm.

Auch wenn sich Musiker wiederholt und vermehrt über die Bezahlung durch Spotify und Co. beschweren, dürfte Raf Camora bei diesen Zahlen nicht gerade am Hungertuch nagen. Nein, vielmehr erwirtschaftet der Rapper einen Jahresumsatz im zweistelligen Millionenbereich, wie die „Forbes“ vorrechnet:

Allein die eine Milliarde Spotify-Streams brachten ihm 3,5 Millionen Euro ein, insgesamt kassierte der Österreicher durch Lizenzeinnahmen seines Hitalbums PALMEN AUS PLASTIK 2 feat. Bonez MC 3,9 Millionen Euro. Die gemeinsame Tour mit seinem musikalischen Partner in Crime spülte ihm weitere 5,1 Millionen in die Kassen, das verkaufte Merchandise auf den Tourstopps nochmals gut 2,5 Millionen. Ergibt unter dem Strich eine Summe von 11,5 Millionen Euro.

Das Geld wolle Raf nutzen, um seinen Abschied als „Recording Artist“ einzuleiten. In den kommenden Jahren wolle er sich seiner eigenen Künstleragentur RBK widmen und junge, aufregende Rapper produzieren, die „Forbes“ zieht sogar Parallelen zum Werdegang Jay-Zs. Bis zum Milliardenvermögen des New Yorkers ist es jedoch noch ein langer Weg – aber deswegen heißt es ja nicht umsonst in der Titelzeile: „Mogul in the making.“

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