A Place To Bury Strangers Pinned


Dead Oceans/Cargo

Das Faszinierende an Noise-Rock- und Shoegaze-Alben ist in der Regel in den Feinheiten zu hören. Wo aus Geräuschen Melodien werden und umgekehrt, dazwischen Stimmen auf- und wieder abtauchen und so ein Ganzes entsteht, das mehr ist als nur die Noten auf dem Blatt.

Doch A Place To Bury Strangers waren stets eher für die rohe Sparte des Genres zuständig, und in diese fällt auch das fünfte Album der auch schon 15 Jahre alten Band aus New York. Worunter PINNED am meisten leidet, ist das Fehlen abwechslungsreichen Gesangs.

Auf Lieder wie „Was It Electric“ hätte man gut verzichten können

Oliver Ackermanns Stimme kommt etwas gedämpft daher und gibt den Songs keine zusätzliche Nahrung. Den besseren wie „Situation Changes“ kann das wenig an­haben, aber Lieder wie „Was It Electric“ klingen nach etwas, das Interpol von einer ihrer letzten Platten gestrichen hätten – und auf das auch A Place To Bury Strangers hätten gut verzichten können.


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