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Ankathie Koi I Hate The Way You Chew

Seayou/Rough Trade

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Foto: Seayou/Rough Trade

Es gibt kein Entkommen vor den 80ern. Alle paar Jahre trabt eine neue Generation an, die sich zurücksehnt in die Decade of Decadence. So wie aktuell in Österreich: Dort entdeckt Yung Hurn mit seiner Love Hotel Band den Soft Rock. Flut können nicht genug kriegen von Spliff, den „Carbonara“-Gourmets aus NDW-Zeiten. Und Ankathie Koi arbeitet sich an den Faszinosa Schulterpolster & Haarspray ab.

Die gebürtige Bayerin trat erstmals als eine Hälfte des Pop-Duos Fijuka in Erscheinung, jetzt ist sie auch solo unterwegs. Auf dem Cover ihres Debüts bittet sie zu Tisch, sieht dabei aus wie eine Mischung aus David Bowie und der bösen Hexe aus „Die unendliche Geschichte 2“, und richtet von der anderen Seite der Tafel aus: I HATE THE WAY YOU CHEW. Zum Zuckerbrot wird Peitsche serviert.

„I could make your life a little hell“ – auch so eine Ansage, gleichzeitig die Hook der Single „Little Hell“, ein großzügiges Geschenk an Dancefloor-affine Menschen. Ihre Songs sind eine Verbeugung vor Kate Bush und Madonna, schwer stylish, aber nicht bloß schöne Oberfläche. „Black Mamba“ heißt der zweite Hit. „You should better love me back“, tönt Koi da wieder. Bei einer solchen Platte fällt das gar nicht schwer.

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