At Pavillon Believe US


Las Vegas Records

Kurzer Reality Check: Wir haben doch jetzt 2019, richtig? Müsste das Quartett aus Wien mit seinem Debüt dann nicht so vierzehn Jahre zu spät für den eigentlichen Indie-Boom dran sein? Oder ist das so ein augenzwinkerndes „Zurück in die Zukunft“-Ding? Ziemlich wahrscheinlich sogar. Schließlich klingen At Pavillon wie die ideale Vorband von Bloc Party, The Rifles und Maxïmo Park von damals.

Missionarsarbeit ist das sicher keine. Aber auch wenn sie wie eine Best-of-2005-Supergroup daherkommen – sie machen es mit Chuzpe. Und außerdem holen sie textlich zur ganz großen Aktualitätsklatsche aus. Da geht es um das Beenden von Kriegen, von Fremdenfeindlichkeit und das Stoppen des Hasses auf alles und jeden, der andersartig ist. Alles wichtige Sachen, die auch noch in fleißig-enthusiastische Gitarren-Arrangements eingebettet sind.

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Doch so gut sie das auch meinen, hier wird einfach zu viel Wirbel gemacht, um wirklich Wirbel erzeugen zu können. Wenn in „Demolition Night“ zwischendrin ein „Come on“ und „Get up“ sowie ein Gitarrensolo (Marke Fabrikhalle) auf nicht enden wollende Wiederholungen reinknallen, wünscht man sich schlichtweg mehr Eigenheit – anstatt der bekannt aufbereiteten Phrasen.

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