Beak>

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Invada/[PIAS] Coop/ Rough Trade

Das Portishead-Nebenprojekt wandelt sich in viele kosmische Rock-Richtungen.

Es ist fast ein Versehen, dass sich aus der Studioversuchsanordnung Beak> über die Jahre eine Band entwickelt hat, die für größere Festivals gebucht werden kann, was dem Nerd-Ansatz des Projekts eigentlich widerspricht.

Die Reise begann 2009 mit dem sehr konzeptionellen Debütalbum, auf dem Porthishead-Mitglied Geoff Barrow, Billy Fuller und Will Young einfach mal schauten, was passiert, wenn man in einem englischen Studio eine Variante kosmischer Krautrockmusik spielt. Viele der frühen Tracks waren Skizzen oder Jams, man konnte sich Beak> als eine Band vorstellen, die hinter einer Milchglaswand operiert. Diese ist nun weg, das symbolhaft >>> betitelte dritte Album wagt sich raus in die Rockwelt, sogar richtige Songtitel bietet die Platte, nicht nur so Ein-Wort-Arbeitstitel wie auf den beiden Alben zuvor. Die Musik führt bei „The Brazilian“ in Richtung Space- und Wüstenrock: eine Kyuss-Alternative für Nicht-Kiffer.

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„Brean Down“ hat einen Superklang, der angenehm an die 60s-Soundtrack-Scapes von Broadcast erinnert, wenn später der Gesang einsetzt, erinnert der Vortrag an Kurt Cobain. Das Album nimmt später Wendungen in Prog Rock, abstrakt-minimalistische Electronica und Zappa-Quatsch, „King Of The Castle“ ist dann sogar ein kompakter Hit zwischen Neu! und Ween.

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