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Built To Spill Built To Spill Plays The Songs Of Daniel Johnston


Ernest Jenning/Membran (VĂ–: 12.6.)

von

Noch im Jahr 2017 unterstützten Built To Spill Daniel Johnston bei einigen seiner letzten Konzerte als Liveband, ein Jahr später nahm Frontmann Doug Martsch mithilfe von Jason Albertini und Steve Gere das vorliegende Coveralbum auf: Die Platte spiegelt verschiedene Schaffensphasen des 2019 verstorbenen Underground-Musikers wider, von neueren Stücken wie „Queenie The Doggie“ oder „Fake Records Of Rock And Roll“, beide vom 2009er Album IS AND ALWAYS WAS, bis zurück zu Frühwerken wie „Heart, Mind And Soul“ aus dem Jahr 1982.

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Letztgenannter Song – ein krachig-schepperndes Lo-Fi- Ding – klingt in der Version von Built To Spill nach einem butterzarten Indie-Pop-Jam. Im Kleinen fasst dieser Fall den Pluspunkt des Coveralbums gut zusammen: Wem die Songs von Johnston stets einen Tick zu eigenbrötlerisch oder zu „weird“ waren, der dürfte hiermit eine zugänglichere Variante finden.

Das Besondere an den introvertierten, teils ziemlich windschiefen Originalen geht auch in den Coverversionen von Built To Spill nicht verloren, selbst dann nicht, wenn sie aus dem folkigen „Live In Vain“ einen College-Rock-Song machen. BUILT TO SPILL PLAYS THE SONGS OF DANIEL JOHNSTON ist ein kurzweiliges Album voller warmer Harmonien und hoffnungsvoller Klänge, auf dem die zeitlosen Songs durch einen frischen, sonnengelben Farbanstrich neu erstrahlen.

BUILT TO SPILL PLAY THE SONGS OF DANIEL JOHNSTON im Stream hören:


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