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Get On Up Die James-Brown-Story


Universal Pictures VÖ: 12.02.2015

von

James Brown hatte viele Facetten. Einerseits war der Sänger, Komponist, Texter, Tänzer und Performer von 1954 bis zu seinem Tod 2006 mit 73 Jahren unermüdlicher Wegbereiter des R’n’B. Mit cleveren Kampagnen lancierte er sich aus purem Selbsterhaltungstrieb als „Mr. Dynamite“, „Godfather Of Soul“, „King Of Funk“ sowie als Sprachrohr der afroamerikanischen Bevölkerung. Dass Brown, nach eigener Aussage „The hardest workin’ man in show business“, auch Abgründe hatte, unterschlägt die detailgenau verfasste, mit Chadwick Boseman als Brown passend besetzte Kinobiografie ebenso wenig wie den zähen Aufstieg, spätere Triumphe und Browns immensen Reichtum. Regisseur Tate Taylors Konzept, die Vita des 1933, eventuell aber auch fünf Jahre früher in einer windschiefen Holzhütte in South Carolina geborenen Multitalents nicht chronologisch, sondern in mehr als einem Dutzend Zeitsprüngen zu erzählen, verleiht der Emanzipationsstory des konfliktfreudigen Außenseiters zusätzliche Kraft.


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