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Golden Diskó Ship Araceae


Karaoke Kalk/Morr Music/Indigo (VÖ: 29.5.)

von

Auf bisher drei Alben hat die Berliner Multiinstrumentalistin und Klangkünstlerin Theresa Stroetges unter dem Namen Golden Diskó Ship das Verhältnis von Folk, Rock und Pop zu experimentellen Musiken ausgelotet. Keines dieser drei Alben – PREHISTORIC GHOST PARTY (2012), INVISIBLE BONFIRE (2014) und IMAGINARY BOYS (2017) – klingt wie eines der anderen.

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Mit Album Nummer 4, ARACEAE, setzt Stroetges diese „Traditionen“ der Andersartigkeit und der Meta-Musiken fort. Inhaltlich behandelt die Künstlerin prophetisch die Veränderungen der Umwelt und die Entfremdungseffekte nach intensiven Naturerfahrungen – wovon wir heute mehr als nur ein Lied singen können. Im Mittelpunkt ihrer musikalischen Forschungen stehen diesmal der Groove und der Beat, aber Golden Diskó Ship wäre nicht sie selbst, wenn sie ein astreines Techno-Album aufgenommen hätte.

Golden Diskó Ship – Ortolan auf YouTube ansehen

Die durch Repetition erzeugten Grooves, die manchmal sehr geraden Beats stellen lediglich das Fundament für aufwendig und komplex konstruierte und mit diversen Sounds und Störfaktoren angereicherte Tracks dar. Zum Beispiel in „Ortolan“, da funktioniert das manchmal sehr freie, manchmal melodische Saxofonspiel Sophia Trollmanns als der Leim, der das technoide Konstrukt zusammenhält. Die Tracks identifizieren wir stilistisch als Synthie-Pop, Pop-Pop, Grimes-Pop („Limping Over The Prairies“), aber jeweils in einer Mutantenform, die sich hoffentlich im Laufe der Evolution der populären Musik durchsetzen wird.

ARACEAE im Stream hören:


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Golden Diskó Ship :: Imaginary Boys

Zwischen minimalistischer Avantgarde und hippiesken Endlosimprovisationen: das dritte Album der in Berlin beheimateten Klangkünstlerin ­Theresa Stroetges.


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