Hardcake Special – Hardcake Special

Oooh! Das halt‘ ich gar nicht mehr aus. Das soll ’ne deutsche Gruppe sein? Was, aus Darmstadt? Junge, Junge, da geht ja höllisch die Post ab! Achtung, Achtung! An alle Discotheken-Besitzer! Schnallt Eure Diskjockeys fest, bevor sie in die Plattengeschäfte rennen und sich dieses Album besorgen, denn dieser Sound, dieser Rhythmus (ja, ja, dass jeder mitmuss…), das lässt den stabilsten Laden einstürzen. Noch ist ‚Hardcake Special‘ ein Geheimtip in der deutschen Rocklandschaft, was auch nicht weiter verwunderlich ist, wenn man weiss, dass sechs Musiker ein Jahr lang an ihrem Stil gebastelt haben, bevor sie jetzt ihr Debut-Album rausbrachten. Nur wenige Auserwählte durften diese Band bisher zum Beispiel in der Hamburger Fabrik oder auf dem schon etwas zurückliegenden Festival in Essen erleben, aber auch das soll sich jetzt ändern, denn an einer ersten grösseren Tournee wird gerade gebastelt. Doch nun zum Thema: Was den Reiz dieser Platte ausmacht ist der in die Knochen gehende Drive, die gekonnten Gesangspassagen, die sich ohne weiteres mit denen der Doobie Brothers vergleichen lassen können und der Gitarren-Sound wie… nun, sagen wir’s so, die Jungs aus ‚ Darmstadt steh’n sicher sehr auf Dicky Betts, dem Gitarristen der Allmans. Aber , keine Angst, diese LP riecht nicht nach schlechter Kopie. ‚ Hier war eine Groove-Band am Werk, die hitparadenreif ist.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.