Káryyn The Quanta Series


Mute/PIAS/RTD (29.03.2019)

Am Anfang stand die Entscheidung, mit der Musik aufzuhören. Man wird das verstehen, wenn man weiß, dass die syrisch-armenisch-amerikanische Komponistin und Sängerin unter dem direkten Eindruck mehrerer Todesfälle stand, von den Geschichten der Verwandten in Aleppo, die sie verlor. Dass erst die Abgeschiedenheit im amerikanischen Hinterland sie befähigte, Lieder zu schreiben. Selbsterforschung, Katharsis, the power of music.

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Was Káryyn in diesen Songs betreibt, kommt einer Erkundung ihres Innenlebens gleich, entlang der Möglichkeiten ihrer Stimme und elektronischen Klangwanderungen. Eine dieser Installationen trägt auch den Titel „Aleppo“, Káryyns glockenheller Gesang bricht in die Töne ein, Elektrobeats schieben sich aus einem Echoraum in die Aufnahme – eine Post-Apokalypse in Sound. Oft kann sich das sanfte Wimmern der Sängerin gar nicht halten und greift doch nach den Sternen. Die Geburt einer Schmerzenskunst, in der die nächste Liebeserklärung zu lesen ist – like Björk never happened. 


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