Toggle menu

musikexpress

Suche

Laura Veirs The Lookout

Bella Union/[PIAS] Coop/Rough Trade

von

Mit ihren lyrischen und verspielten Folksongs ist Laura Veirs, Jahrgang 1973, eine Inspiration für Bands wie die Fleet Foxes, gerade aber auch für jüngere Sängerinnen und Songwriterinnen wie Laura Marling, Phoebe Bridgers und H.C. McEntire. Ihre Alben sind allesamt Gewinner, sehr elegant pendelt Veirs zwischen herzergreifenden Balladen und pastoralen Post-Folk-Stücken, die in besonders grandiosen Momenten wie die Beach Boys auf einem Campingplatz im Wald klingen.

Laura Veirs klingt in den Tiefen kraftvoller als die lauteste Gitarre

THE LOOKOUT setzt diese Reihe fort, Veränderungen sind marginal, so wabert „Everybody Needs You“ semi-elektronisch, „Watch Fire“ erinnert an Fleetwood Mac, als Gastsänger ist hier Sufjan Stevens zu hören, auch er ein langjähriger Bewunderer dieser Songwriterin.

Aber egal, wie opulent der Sound wird und wie berühmt die Gäste sind (auch Jim James von My Morning Jacket singt mit): Am betörendsten sind die Momente, wenn Laura Veirs auf Songs wie „Heavy Petals“ ihre klare und hohe Stimme ins untere Register zieht und kraftvoller klingt als die lauteste Gitarre.

mehr: ,
nächstes Review
voriges Review

Das Heft

Jetzt den Newsletter abonnieren!

Jede Woche neu: alle Nachrichten, Liveberichte, Gewinnspiele, Rezensionen, Videos, Charts, Listen und mehr!

Bitte lies dazu unsere Datenschutzhinweise
Mit Mouse on Mars, Manic Street Preachers und L.A. Salami: 11 neue Alben, mit denen Ihr Freitag den 13. überlebt

Laura Veirs hat diese Woche lyrische und verspielte Folksongs im Gepäck, Manic Street Preachers sind romantisch unterwegs und lassen einen unzeitgemäßen Sound hochleben und National Jazz Trio of Scotland beauftragten Kate Sudgen, ihre spärlich arrangierten Softpop-Songs zu interpretieren. Mit zurückgenommener, klarer Stimme drückt sie die Stimmung der neuen Platte des Quartetts aus – der Bandname der Schotten ist tatsächlich irreführend. Unser Album der Woche und zugleich unsere Platte des Monats ist apropos das abenteuerlichste Werk der an Abenteuern reichen Diskografie von Mouse on Mars. An DIMENSIONAL PEOPLE haben 50 Musiker mitgearbeitet. Der Aufwand hat sich gelohnt, findet ME-Autor André Boße:…
Weiterlesen
Zur Startseite
Share
teilen
teilen
twittern
teilen
mailen